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Bohnenvielfalt: Wunderschönes Saatgut und außergewöhnliche Sorten

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Von: Mattias Nemeth

Bohnen gehören bei vielen Gärtnern zu etwas, was nebenbei angebaut wird. Aber nur wenige wissen, wie bunt und schön Bohnen sein können.

München – In der typischen deutschen Küche werden vorwiegend grüne Bohnen verwendet. Darunter verschiedene Arten von Busch- und Stangenbohnen, die sich in ihrer Wuchsform und ihrem Geschmack unterscheiden. Aber es gibt auch viele weitere Sorten, diese unterscheiden sich sehr in Form, Farbe und Größe.

Bohnenvielfalt: Wunderschönes Saatgut und außergewöhnliche Sorten

Doch auch in der deutschen Küche sollte man bei der Bohnenauswahl über den Tellerrand* hinwegschauen. Die unterschiedlichen Bohnen unterscheiden sich vor allem in folgende Obergruppen:

Dazu gibt es sehr viele Unterkategorien. Aber jede Bohnenart hat ihre farbenfrohe Sortenauswahl. So sieht die Buschbohne Ying Yang beispielsweise dem namensgebenden Zeichen extrem ähnlich. Die Feuerbohne Kollumer hingegen erstrahlt in einer kobaltblauen Farbe. Pechschwarz hingegen ist die Sojabohne Hokkaido schwarz. Die Stangenbohne Sietske ist strohgelb. Aber es gibt auch lila Sorten wie beispielsweise die Goût châtaigne d‘Echenans. Die weiße Perle wird ihrem Namen gerecht.

EIne offene Schotte der Yin Yang Bohne. (Symbolbild)
Die Ying Yang Bohne sieht nicht nur fantastisch aus, sondern ist auch lecker. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Eine etwas untypische Form hat die Mondbohne. Diese ähnelt einer Muschel. Die Meterbohne Green Noodle wird bis zu einem halben Meter lang. Eine bunte Mischung kann man bei der Feuerbohne Sadies Horse Bean ernten. Die Bohnen haben unter anderem die Farben rosa, schwarz gefleckt, lavendelfarben mit Streifen, braun und weiß.

Weitere besonders bunte Sorten sind zum Beispiel:

Bohnenvielfalt: So bauen Sie die Bohnenvielfalt an

Bohnen wachsen am besten in neutralem Boden. Der Boden kann aufgewertet werden, indem Kompost und Gesteinsmehl untergemischt wird. Allerdings nur in kleinen Mengen, da Bohnen Schwachzehrer sind. Deshalb sollten sie nicht in frisch gedüngten Boden eingesetzt werden. Staunässe und zu viel Stickstoff sollten ebenfalls vermieden werden. Ausgereifte und getrocknete Bohnen dienen der Vermehrung. Die einfachste und beste Variante, Bohnen zu trocknen, ist folgende: Lassen Sie die Bohnen einfach so lange an der Pflanze hängen, bis die weiche, fleischige, grüne Hülle eingetrocknet und spröde ist, wie kraut&rüben berichtet. Dann sind die Samen auch viel leichter aus der Schote zu entnehmen. Probieren Sie doch mal eine neue Sorte aus und sorgen Sie mit dem Anbau für die Erhaltung dieser tollen Bohnenvielfalt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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