Nasskaltes Wetter

Blumenzwiebeln vor Kälte schützen: So verhindern Sie Schäden und Fäulnis

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Blumenzwiebeln sind meist schon seit dem Herbst in der Erde und treiben gerade aus. Dank wechselhaftem Wetter können sie aber noch erfrieren und müssen geschützt werden.

München – Der März ist ein Monat, in dem der Frühling in greifbare Nähe rückt. Doch trotz vielen sonnigen und warmen Tagen kehren Kälte und Regen oder Schnee sowie Nachtfrost noch immer zurück. Die Blumenzwiebeln können darunter leiden und sollten geschützt werden.

Blumenzwiebeln vor Kälte schützen: So verhindern Sie Schäden und Fäulnis

Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und viele weitere hübsche Blumen haben Gartenfreunde meist schon vergangenen Herbst in die Erde gesteckt. Über den Winter waren die Pflanzen dann durch den Boden, dicke Schneeschichten und eventuell eine leichte Schutzschicht gut vor Kälte, Nässe und Frost geschützt. Doch seit den ersten Sonnentagen dieses Jahres treiben auch schon vereinzelt Blumen aus, für die es wenige Tage später wieder zu kalt sein kann. Schneefall, Nachtfrost und Regen können die Pflanzen schädigen. Sie beginnen schlimmstenfalls, zu faulen oder erfrieren und gehen noch vor der Blüte ein.

Das Ganze kann einerseits an den warmen Tagen im Frühjahr liegen, manche Zwiebeln treiben aber sogar schon im milden Herbst etwas aus. Normalerweise ist das für die Pflanze kein Problem, schließlich ist sie gut an ihre Umgebung angepasst, doch starker Frost kann dennoch zum Problem werden. Wenn Zwiebeln ab Januar zu früh austreiben, ist es für die Rettung noch nicht zu spät.

Es kommt aber stark auf die Pflanze an, denn Schneeglöckchen und Krokusse sind an den Winter angepasst und müssen nicht geschützt werden.

Wenn Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen zu früh austreiben, sollten Sie diese aber vor starkem Frost schützen:

  • Reisig kann als Schutzschicht dienen und wird darüber gelegt.
  • Mulch eignet sich ebenfalls als Abdeckung.
  • Erde können Gartenfans auch über die frischen Triebe geben.
  • Vlies ist der Allrounder im Garten in Sachen Kälteschutz und auch hier geeignet.
  • Tannenzweige: Auch die sind eine gute Abdeckung und eventuell noch vom recycelten Weihnachtsbaum übrig.

Ansonsten kommt es auch darauf an, wo die Blumen gepflanzt wurde. Kübel oder Töpfe sollten Sie einfach schattiger stellen, das stoppt den Austrieb meist. Im Beet oder Rasen dagegen ist Schutz an sehr kalten Tagen nötig, denn hier können Sie die Zwiebeln nicht umsetzen.

Aufgrund der starken Temperaturschwankungen im zeitigen Frühjahr sollten Gartenfans auch bei den Kübelpflanzen wie Zitrusbäumen und Oliven nicht zu voreilig sein. Viele der Pflanzen sind nicht frosthart und sollten lieber im Winterquartier bleiben.

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