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Aussaat im September: Diese 6 Pflanzen können jetzt noch in die Erde

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Von: Sandra Barbara Furtner

Auch im Herbst lassen sich noch tolle Blumen- und Gemüse-Samen einpflanzen. Das Saatgut nutzt die letzten warmen Tage, um zu keimen und im Winter einzuwurzeln.

Berlin – Der frühe Herbst ist eine hervorragende Jahreszeit, um im Garten zu arbeiten, damit es im Frühjahr blüht. Der Boden ist im September noch schön aufgewärmt und leicht feucht. Das macht es einfacher, Samen oder Zwiebeln zu pflanzen. Die Pflanzen haben so auch mehr Zeit, um Wurzeln zu bilden, dies macht sie widerstandsfähiger gegen trockene Zeiten im Sommer. Im Gemüsebeet pflanzen Gartenfans jetzt Salate und Spinat und profitieren auch im Herbst und Winter von der frischen Ernte.

Aussaat im September: Diese 6 Pflanzen können jetzt noch in die Erde

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu, die tiefer stehende Sonne taucht Ihre Blumen und Bäume in ein wunderbar warmes Licht. Auch wenn es jetzt etwas ruhiger wird, müssen Sie auf Ihr Hobby nicht verzichten. Sie können noch immer bestimmte Pflanzen in die Erde bringen. So sind beispielsweise im September folgende Blumen zur Aussaat bereit:

Aussaat im September: Der Wald-Scheinmohn

Wer seinen Naturgarten liebt, liegt mit dem Wald-Scheinmohn, botanisch Meconopsis cambrica, goldrichtig. Die sommergrüne Staude bevorzugt einen feuchten und halbschattigen bis schattigen Platz. Besonders wohl fühlt sie sich in der Nähe von Bäumen. Auch auf steinigem Boden, in Lücken oder Spalten passt sie sich hervorragend an. Die aufrecht wachsende Pflanze wird zwischen 20 und 30 Zentimeter hoch. Zum Einpflanzen lockern Sie den Boden leicht auf. Vergessen Sie nicht, gründlich zu gießen.

Ein Wald-Scheinmohn blüht im Garten (Symbolbild)
Der Wald-Scheinmohn wird auch gelber Scheinmohn genannt (Symbolbild). © H. Baesemann/Imago

Aussaat im September: Der Bienenfreund

Der Bienenfreund, botanisch Phacelia tanacetifolia, zählt zu den Raublattgewächsen und wird auch Bienenweide, Büschelschön oder Büschelblume genannt. Die aus Kalifornien stammenden Phacelien zeichnen sich durch zwei besondere Eigenschaften aus: Sie verbessern den Boden und werden daher als Gründüngung verwendet und sind wahre Bienenweidepflanzen. Damit Sie in den Sommermonaten auf ein prachtvolles, violettes Blüten-Meer blicken können, streuen Sie den feinen Samen am besten breit aus.

Die Bienenweide dient als Bienenfutterpflanze.
Die lavendelblauen Blüten sind eine wahre Augenfreude und dienen Bienen als Futterquelle. (Symbolbild) © Fotostand/Voelker/Imago

Aussaat im September: Der Fingerhut

Der Fingerhut, botanisch Digitalis, zählt zur Familie der Braunwurzgewächse und ist eine relativ pflegeleichte Gartenpflanze mit prächtigen Blüten. Sie macht sich besonders gut in einem romantischen Bauerngarten. Doch: Die Pflanze ist Gift- und Heilpflanze zugleich. Laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) kann bereits der Verzehr von zwei bis drei Blättern gefährlich sein. In Gärten, in denen Kinder und Tiere spielen, sollten Sie den Fingerhut daher lieber nicht einpflanzen. Die zweijährige Pflanze bevorzugt einen schattigen bis halbschattigen Platz. Der Boden sollte eher nährstoffreich und leicht sauer sein. Tipp: Sie haben ein Problem mit Nacktschnecken im Garten? Der Fingerhut könnte hier Abhilfe schaffen. Denn: „Um diese Pflanze machen Schnecken einen Bogen“, erklärt der Norddeutsche Rundfunk (NDR).

Zu sehen ist ein pink blühender Fingerhut in Nahaufnahme (Symbolbild).
Der Fingerhut ist giftig (Symbolbild). © Ronald Krumbholz/Imago

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Aussaat im September: Blüten im Frühjahr

Um sich im Frühjahr an einer bunten Pracht zu erfreuen, greifen Gärtner und Gärtnerinnen am besten zu diesen drei wunderbaren Frühlingsboten:

Die Frühlingsblumen Schneeglöckchen, Hyazinthen und Krokusse werden häufig bereits im Herbst eingepflanzt.* Sie benötigen den Kältereiz, um sich im Frühjahr prächtig zu entwickeln. Halten Sie beim Einpflanzen einen Abstand von ca. 15 Zentimetern zwischen den Pflanzen ein. Legen Sie eine ca. fünf Zentimeter hohe Drainage aus Sand oder Kies an, um Staunässe zu vermeiden. Anschließend legen Sie die Zwiebeln in die Pflanzlöcher, decken alles mit Erde ab und gießen ausgiebig. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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