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Arnika anbauen: Schmerzfrei mit der besonderen Heilpflanze

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Von: Joana Lück

Arnika ist eine echte Wunderwaffe der Natur, die gegen Schmerzen aller Art hilft. So bauen Sie die Pflanze an und stellen eine eigene Salbe sowie Tinktur her.

Leipzig – Naturheilkunde ist beliebt wie nie, denn homöopathische und natürliche Mittel haben weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Medikamente und sind zudem meist auch noch günstiger. Dass Arnika eine heilende Wirkung zugesagt wird, ist seit mehreren Jahrhunderten bekannt. Gerade für Menschen, die im Alltag viel sitzen, kann eine Behandlung mit der Blüte wohltuend wirken. Ob bei Verspannungen im Nacken-, Schulterbereich oder generell im Bereich des Rückens – Arnika hilft effektiv und dennoch sanft.

Arnika anbauen: Schmerzfrei mit der besonderen Heilpflanze

Arnika hilft bei folgenden Beschwerden und Leiden:

Wie der MDR berichtet, hilft Arnika sowohl bei chronischen als auch bei akuten Schmerzen. Zusätzlich kann man die betroffene Stelle auch mit Wärme behandeln, um eine zusätzliche Entspannung zu erzielen.

Arnika anbauen: Standort und Blütezeit

Arnika ist als Anbaupflanze nicht extrem anspruchsvoll. Wie Enzian und Edelweiß ist auch Arnika eigentlich eine Gebirgspflanze, die ursprünglich in einer Höhe von bis zu 2.800 Metern vorkommt. Damit Arnika im Garten gedeiht, braucht sie folgende Bedingungen:

Arnika blüht auf einer grünen Wiese (Symbolbild).
Arnika gilt als die Heilpflanze schlechthin (Symbolbild). © Imago

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Arnika anbauen: So stellen Sie eine Heilsalbe her

Ohne gleich zur Chemie-Keule zu greifen, können Sie nachhaltig und effektiv eine Schmerzcreme aus Ihren eigenen Arnikablüten herstellen. Das brauchen Sie für eine hausgemachte Heilsalbe:

Für den Ölauszug etwa 100 Milliliter Öl im Wasserbad auf etwa 80 Grad Celsius erwärmen und dann die getrockneten Blüten sowie das Bienenwachs hinzugeben und schmelzen lassen. Langsam abkühlen lassen und einige Stunden ziehen lassen. Das Öl in die Tiegel füllen und erkalten lassen. Die selbst gemachte Salbe ist mehrere Monate haltbar. In eine gute Hausapotheke gehört übrigens auch selbst gemachte Kräutersalbe.

Arnika anbauen: Die Herstellung einer Tinktur

Neben einer Heilsalbe kann man die Heilpflanze auch in der Form von Tee oder einer Tinktur anwenden. Letzterer hat den Vorteil, dass durch die höhere Dosierung der Tinktur meist eine schnellere Linderung eintritt. Die Herstellung einer Tinktur ist einfach: Arnikablüten etwa bis zur Hälfte in ein Glas mit Schraubdeckel geben. Die Blüten mit Doppelkorn oder Wodka bedecken und das gut verschlossene Glas für etwa vier Wochen an einen dunklen Ort stellen. Zum Filtern der Tinktur den Inhalt des Glases über einem Kaffeefilter ausgießen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Die Haltbarkeit der Tinktur beträgt mindestens ein Jahr. Achtung: Personen, die allergisch gegen alle Korbblütler reagieren, sollten die Anwendung von Arnikasalben, -tees oder -tinkturen vermeiden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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