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Felsen-Steinkraut: So pflegen Sie das winterharte Gewächs richtig

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Von: Joana Lück

Eine Mauer aus Steinen, die von gelbem Felsen-Steinkraut geschmückt wird. (Symbolbild)
In der Blütezeit begeistert das Felsen-Steinkraut in leuchtendem Gelb. (Symbolbild) © Liane M/Imago

Das Felsen-Steinkraut begeistert im Frühjahr mit üppiger Blüte, ist dank seiner immergrünen, robusten Blätter aber auch im Winter einen Blick wert.

München – Ob im Steingarten, an kahlen Böschungen, Treppen oder Mauern: Das Felsen-Steinkraut ist eine vielseitige Staude, die besonders zur Blütezeit einen farblichen Akzent setzt. Dass man sie im Winter weder abdecken noch besonders pflegen muss, macht sie zu einer äußerst beliebten Pflanze.

Felsen-Steinkraut: So pflegen Sie das winterharte Gewächs richtig

Besonders karge Untergründe profitieren von dem dichten Wuchs des Felsen-Steinkrauts (lateinisch: Alyssum saxatile), das im Frühjahr dank der üppigen wie zahlreichen Blüte seinen Höhepunkt erreicht. Besonders praktisch für alle Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner: Die Pflanze ist sehr winterhart und das sogar bis zu 25 Grad unter null! Aber je milder der Winter bei Ihnen ausfällt, desto früher und schöner blüht Alyssum saxatile im kommenden Frühjahr. Diese Pflege benötigt das Felsen-Steinkraut:

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Dank der robusten Blätter eignet sich Alyssum auch wunderbar als Bodendecker. Das Felsen-Steinkraut sollte in der frostfreien Jahreszeit angepflanzt werden und benötigt während den ersten Wochen des Wachsens besondere Pflege. Pro Quadratmeter können bis zu acht Pflanzen eingeplant werden, mit einem Abstand von etwa 25 bis 35 Zentimetern. Weiterer Pluspunkt: Das Felsen-Steinkraut ist wie alle seiner Artgenossen der Kreuzblütler nicht giftig und eignet sich umso mehr als Verschönerung für den Vorgarten, in dem auch Kinder und Haustiere toben.

Felsen-Steinkraut: Verwechslungsgefahr

Auf den ersten Blick kann man das Felsen-Steinkraut in der freien Natur mit der Mandelblättrigen Wolfsmilch verwechseln. Letztere gehört jedoch zur Gattung Euphorbia und kann mit ihrem Pflanzensaft Hautreizungen verursachen. Von weitem besteht auch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem giftigen Jakobskreuzkraut, die bei näherem Hinsehen aber eindeutig aufgeklärt werden kann: so unterscheiden sich die Blüten der beiden Pflanzen enorm.

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