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Essbares aus der Stadt: Felsenbirnen und andere Sträucher

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Von: Ines Alms

Die Früchte der Felsenbirne sind roh essbar, Kinder sollten aber vorsichtig sein. Auch Wildsträucher wie Aronia oder Kornelkirschen sind ein Genuss.

München – Nicht nur die Vögel sind von den kleinen Früchten begeistert, die wie Heidelbeeren aussehen und doch wie Birnen schmecken: Die Felsenbirne ist ein Strauch, der sich immer häufiger in Parks und den Gärten findet, auch mitten in der Stadt. Und wenn man sie nicht in der Nähe großer Straßen erntet, sind Felsenbirnen und andere Wildfrüchte wie Aroniabeeren oder Kornelkirschen eine vitaminreiche Bereicherung für den Speiseplan.

Essbares aus der Stadt: Felsenbirnen und andere Sträucher

Die Felsenbirne ist nicht nur bei Vögeln beliebt, auch für den Menschen ist die Frucht essbar
Die Felsenbirne ist nicht nur bei Vögeln beliebt, auch für den Menschen ist die Frucht essbar. (Symbolbild) © Gottfried Czepluch/Imago

Ab Juni haben die hellroten bis schwarzblauen Früchte der Felsenbirne Hochsaison. Zu erkennen unter anderem daran, dass sich oftmals viele Vögel in dem bis zu mehrere Meter hohen Strauch die reifen Beeren pflücken. Auch in Gärten ist der Strauch, der im Frühling schöne weiße Blütenrispen und im Herbst meist rotes Laub zeigt, eine große Bereicherung.

Es gibt zahlreiche Arten der Felsenbirne und von allen sind die Früchte essbar. Und das Obst schmeckt tatsächlich intensiv nach aromatischen Birnen und ein wenig nach Heidelbeeren. Ob roh über Eis, gegart als Kompott, oder Konfitüre – sie sind nicht nur ein kulinarischer Genuss, sondern wie alle Wildfrüchte enthalten sie auch viel Vitamin C und verdauungsfördernde Gerbstoffe. Die Felsenbirne ist ein regelrechtes Superfood.

Felsenbirnen roh naschen: Kinder sollten vorsichtig sein

Wer die Früchte roh verzehrt, sollte dies aber nicht in zu großen Mengen tun und es vermeiden, die Kerne zu zerbeißen: Diese enthalten wie auch Trauben- oder Apfelkerne eine geringe Menge Blausäure, die giftig wirken kann. Für den Erwachsenen ist das in der Regel kein Problem, bei Kindern kann diese jedoch zu Übelkeit und Bauchschmerzen führen.

Neben Felsenbirnen gibt es in der Stadt aber auch andere Wildsträucher, die essbare Beeren bzw. Früchte liefern:

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Wenn Sie wilde Beeren in der Stadt ernten, sollten Sie aber einige Dinge beachten: Ernten Sie Wildobst nicht bodennah, um das Risiko für den Fuchsbandwurm und Hundeurin zu minimieren. Und natürlich möglichst fern großer Straßen. Parks, Friedhöfe oder Innenhöfe von Wohnanlagen bieten hier oft gute Fundorte, allerdings sollten Sie die Früchte vor dem Verzehr in jedem Fall gründlich waschen.

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