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Erdbeer-Krankheiten: Die häufigsten Ursachen für Probleme

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Von: Franziska Irrgeher

Erdbeeren sind im Sommer beliebte Früchte. Damit es dazu aber überhaupt kommt, sollten Gartenbesitzer Krankheiten an Erdbeeren erkennen. Und danach erfolgreich bekämpfen.

München – Der Sommer gehört den Erdbeeren. Ob direkt vom Strauch gepflückt in den Mund, auf dem Kuchen oder in Salaten oder Säften: Erdbeeren sind beliebt. Kein Wunder also, dass viele von uns sie auch im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon anbauen. Wenn die Blätter oder die ganze Pflanze dann aber plötzlich seltsam aussehen, ist guter Rat teuer. Schuld können verschiedene Erdbeer-Krankheiten sein. Meist sind es Pilze.

Erdbeer-Krankheiten: Die häufigsten Ursachen für Probleme

Die Erdbeere ist eine sogenannte Scheinfrucht und genaugenommen gar keine Beere sondern eine Sammelnussfrucht. Lecker ist sie in jedem Fall und produziert meist recht zuverlässig immer neue, wohlschmeckende rote oder weiße Früchte. Während der wärmeren Jahreszeit bekommen aber leider auch Erdbeeren Krankheiten. Manche davon sind harmlos, andere können die Pflanze nachhaltig schädigen.

Insgesamt sind Pflanzen immer widerstandsfähiger, wenn Pflege und Standort stimmen. Wer also für die passenden Bedingungen für seine Erdbeere sorgt, macht sie robuster. Ebenso das Pflanzen neben Knoblauch, darauf gehen wir noch ein.

Das sind typische Erdbeer-Krankheiten:

Daneben gibt es noch die Lederbeerfäule, die Rhizomfäule und die Wurzelfäule. Viele Erdbeer-Krankheiten können durch Stroh verhindert werden. Befallene Teile sollten Sie immer entfernen und sofort über die Tonne, nicht den Kompost, entsorgen. Es gibt natürlich Pflanzenschutzmittel, die gegen einige der Krankheiten helfen. Jedoch sind die in der Nähe von essbaren Früchten meist nicht gern gesehen. Daher sollten gerade Biogärtner erst auf die Stärkung und den Schutz der Pflanze setzen.

Beachten Sie die Abstände zur nächsten Erdbeere, die Pflanzen sollte immer gut abtrocknen können. Stroh schützt ab der Blüte bis nach der Ernte ebenfalls. Im Herbst ist dann das Entfernen toter Pflanzenteile angesagt. Sollten sich gravierendere Krankheiten wie Wurzelfäule ausgebreitet haben, sollten Sie die ganze Pflanze entfernen.

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