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Dill ernten: Einige Blüten dranlassen, er sät sich selbst aus

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Von: Ines Alms

Dill kann man auch ernten und essen, wenn er schon blüht. Lässt man die hübschen Dolden ausreifen, vermehrt sich die Pflanze über Samen ganz allein.

München – Im Garten kann Dill zu einem über einen Meter hohen Busch heranwachsen. Pflegeleicht ist er auch und verspricht daher mit ein wenig Fürsorge eine reichliche Ernte. Da die Pflanze jedoch nur einjährig ist, muss man sich jedes Jahr aufs neue um die Anzucht kümmern. Es seid denn, man überlässt das Kraut sich selbst und der Wind übernimmt die Aussaat.

Dill ernten: Einige Blüten stehen lassen, er säht sich selbst aus

Dill hat sehr dekorative Blüten, die im Herbst große Samendolden ausbilden.
Dill hat sehr dekorative Blüten, die im Herbst große Samendolden ausbilden. (Symbolbild) © Bernd Friedel/Imago

Auch wenn viele Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen dazu neigen, die Blüten von Kräutern zu kappen, um die Kraft in die würzigen Blätter zu leiten, ist dies oft sinnvoll, sie naturgemäß wachsen zu lassen. Die Blüten des Dills sind nicht nur sehr dekorativ, sondern sie locken auch Bienen und Schmetterlinge wie den Schwalbenschwanz an.

Wenn Sie die Dillsamen ausreifen lassen, können Sie diese in der Küche wie Fenchelsamen als Gewürz verwenden – zum Beispiel im Salat, zum Einlegen von Gurken, als Tee oder für ein Kräuter-Popcorn. Oder Sie verwenden sie für die nächste Saison als Saatgut. Wer nicht wählerisch über den künftigen Standort der Pflanze ist, lässt der Natur seinen Lauf: Der Dill wird seine Samen selbst aussäen und die Samen überdauern den Winter im Boden.

Dill aussähen: Die Samen benötigen Kälte

Dies ist tatsächlich auch die einfachste Methode, da es sich beim Dill um einen Kaltkeimer handelt, das heißt die Samen benötigen kühle Temperaturen, bevor sich im Frühjahr das erste Grün zeigt. Wenn Sie die Aussaat jedoch selber in die Hand nehmen möchten, sind folgende Tipps hilfreich:

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Wenn Sie die Aussaat selbst übernehmen, achten Sie darauf, dass der Dill den richtigen Beetpartner bekommt. Nicht gerne mag er nämlich die Nähe von Basilikum, Sellerie und anderen Doldenblütlern wie Petersilie oder Fenchel. Rote Bete, Salate und Erbsen sind hingegen beliebte Nachbarn.

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