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Clementinen, Mandarinen und Tangerinen: Das sind die Unterschiede – und so erkennen Sie gute Früchte

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Von: Franziska Irrgeher

In der Adventszeit sind sie ein beliebter und gesunder Snack: Mandarinen. Ihnen zum Verwechseln ähnlich sehen Tangerinen und Clementinen, aber es gibt Unterschiede.

Hamburg – In der Adventszeit werden gerne Mandarinen gegessen, der Geruch füllt dann Ess- und Wohnzimmer oder das Büro. Aber nicht alles, was wie eine Mandarine aussieht, ist auch eine. Denn es gibt außerdem noch Tangerinen, Satsumas und Clementinen. Aber was ist der Unterschied? Auch die Wahl der richtigen Früchte ist entscheidend, sonst bekommen Sie trockene und geschmacklose Ware statt saftigem Obst.

Clementinen, Mandarinen und Tangerinen: Das sind die Unterschiede und so erkennen Sie gute Früchte

Ein entscheidender Vorteil von Mandarinen und ihren Verwandten: Sie haben eine schützende Schale, die auch ohne Messer entfernt werden kann. So lassen sie sich gut mitnehmen, beispielsweise auch als gesunde Snacks für Kinder und im Gegensatz zu Orangen haben Obstfans nach dem Essen keine allzu klebrigen Hände. Unsere Mandarinen kommen im Winter meist aus Mittelmeerländern wie Spanien, wo sie Hauptsaison haben, berichtet der Norddeutsche Rundfunk (NDR).

Laut NDR stammen alle Früchte, die bei uns auf dem Markt sind eigentlich von der Mandarine ab, die sich jedoch nur noch selten in ihrer richtigen Form findet. Echte Mandarinen haben viele Kerne und sind aromatischer, jedoch nicht so süß und das Fruchtfleisch ist in neun Segmente geteilt. Und dann gibt es da noch das Obst, was wir vermeintlich als Mandarine kaufen: Clementinen. (Obst einkochen im Backofen: So machen Sie Ihre Früchte lange haltbar)

Clementinen, Mandarinen und Tangerinen: Das ist die Clementine

Clementinen sind laut NDR kleiner, süß und haben bis zu zwölf Segmente beim Fruchtfleisch. Kerne müssen sie nicht haben, das hängt mit Sorte und Befruchtung zusammen. Eigentlich sind Clementinen ein Hybrid, eine Kreuzung aus Pomeranze und Mandarine. Der Name der Clementine geht übrigens auf Frère Clément (65, † 1904) zurück, der sie erstmals beschrieben hat. Die Clementine ist recht kältetolerant, das liegt an der dickeren Schale. Kultiviert wird sie vor allem in Florida, Südeuropa und Nordwestafrika. Im Gegensatz zu Mandarinen, die sich maximal zwei Wochen lagern lassen, halten Clementinen sogar bis zu zwei Monate durch. (Bratapfel: So bereiten Sie vegane und andere kreative Varianten des Klassikers zu)

Clementinen, Mandarinen und Tangerinen: Das ist die Tangerine

Der Name kommt laut NDR von der marokkanischen Stadt Tanger. Sie sind kleiner als Mandarinen, eher säuerlich, haben kaum Kerne und ihre orange Färbung ist intensiv. Bei uns spielen sie eine untergeordnete Rolle. Ordert man aber auf Englisch eine Mandarine, so heißt diese „tangerine“ als Überbegriff für das, was bei uns unter „Mandarine“ läuft.

Clementinen, Mandarinen und Tangerinen: Das ist die Satsuma

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich ursprünglich um eine japanische Züchtung. Satsumas sind eine Kreuzung aus Orange und Mandarine und kommen dem NDR zufolge mit weniger Wärme zurecht, seien aber auch nicht so aromatisch. Laut NDR sind Satsumas eher gelblich und abgeflacht, kernarm und leicht zu schälen.

Clementinen, Mandarinen und Tangerinen: Welche ist die Beste – So erkennen Sie gute Früchte

Die Auswahl ist groß, wie man sieht und für Laien ist es sicherlich schwer, Mandarinen von Clementinen, Tangerinen oder Satsumas zu unterscheiden, wenn es nicht explizit angeschrieben steht. Jede Frucht hat ihre Vor- und Nachteile.

Wer mit Kernen kein Problem hat, greift zur klassischen Mandarine, Clementinen sind länger lagerfähig und Satsumas können Sie leicht schälen. Beim Vitamingehalt unterschieden sie sich alle leicht, einen guten Überblick über die Unterschiede gibt zum Beispiel t-online. Gesund sie sind aber sicherlich alle.

Egal, welche Frucht Sie kaufen: Waschen Sie sie vor dem Essen gründlich, denn beinahe alle sind mit Pestiziden belastet.

Anzeichen für Frische sind laut NDR:

Beachten Sie das, steht dem Mandarinengenuss nichts im Wege. Wer die Pflanzen lieber frisch erntet, kann Mandarinen auch als Kübelpflanze halten. Sie sind allerdings frostempfindlich, wie alle Zitruspflanzen brauchen sie daher einen Winterschutz. Beim Schälen von Mandarinen gibt es übrigens Tricks, wie es einfacher geht*. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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