Ein Stapel Brennholz mit Schnee bedeckt.
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Brennholz sollte auch im Winter richtig gelagert werden (Symbolbild).

Futter für den Kamin

Brennholz: So wird es gehackt, getrocknet und aufbewahrt

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Wenn Bäume gefällt werden, wird Holz gehackt. Bei der Zerkleinerung und Aufbewahrung gibt es einiges zu beachten.

Hamburg – Spätestens im Herbst wird es Zeit, Holz für den Winter zu hacken, falls Sie einen eigenen Kaminofen haben. Zum Hacken brauchen Sie neben Hackstock und Axt auch den richtigen Zeitpunkt und außerdem einen geeigneten Aufbewahrungsort für das Holz.

Brennholz: So wird es gehackt

Bestenfalls hacken Gartenfans eigenes Holz von frisch gefällten Bäumen oder dem Rückschnitt. Das Holz sollte frisch oder etwas gefroren sein, beide Möglichkeiten vereinfachen das Hacken. Schlechter funktioniert es mit trockenem Holz, verarbeiten Sie es daher möglichst bald. Für das Trocknen ist bereits gehacktes Holz einfacher, denn es trocknet schneller. (Birnbaum: So bekommen Sie eine reiche Ernte)

Zum Hacken eignet sich eine Spaltaxt gut. Die Holzscheite sollten idealerweise etwa 30 Zentimeter lang sein und einen Durchmesser von zehn Zentimetern haben. Wenn zuvor noch Stämme zerlegt werden müssen, machen Gartenfreunde das bestenfalls mit Werkzeug wie einer Säge oder einem Holzspalter.

Einige Holzarten eignen sich besser als Brennholz als andere. Verwenden Sie keinesfalls behandeltes Holz oder alte Möbel, denn Lacke und andere Stoffe könnten beim Verbrennen gefährliche Gase freisetzen. Harthölzer wären ideal, aber es gibt auch Alternativen. Laut Norddeutschem Rundfunk verbrennen Nadelhölzer schneller als Laubhölzer, zudem enthält Nadelholz mehr Harz. Gut geeignet sind:

  • Buche: Gut geeignet, aber langsam wachsend, schönes Flammenbild
  • Eiche: Gut geeignet, aber langsam wachsend
  • Esche: Gut für Brennholz aus dem eigenen Garten geeignet
  • Birke: Gut für Brennholz aus dem eigenen Garten geeignet, riecht gut
  • Kiefer: Enthält viel Harz, nicht für alle Öfen geeignet
  • Tanne: Enthält viel Harz, nicht für alle Öfen geeignet
  • Fichte: Enthält viel Harz, nicht für alle Öfen geeignet

Brennholz: So wird es getrocknet und aufbewahrt

Nach dem Hacken muss das Holz richtig gelagert werden, damit es trocken wird und verwendet werden kann. Verwenden Sie nur ganz trockenes Holz. Als Lagerungsort eignen sich trockene, aber gut belüftete Plätze. Dafür gibt es spezielle überdachte Unterstände zu kaufen, in jedem Fall sollten Gartenfreunde das Holz nicht direkt auf den Boden legen. Geschlossene Räume, Folien als Abdeckung oder eine Lagerung direkt an der Wand eignen sich ebenfalls nicht. Schlimmstenfalls droht dann Schimmelbildung.

Für die Lagerung von Brennholz empfiehlt es sich, je eine Reihe quer zur darunterliegenden zu legen. Eine Holzmiete ist eine gute und dekorative Alternative dazu. Ist das Holz trocken, darf es zur Lagerung auch in den Keller. Über 20 Prozent sollte die Feuchtigkeit bei Brennholz nicht liegen, wenn es verheizt werden soll. Ist es zu nass, kann das dafür sorgen, dass der Schornstein versottet. (Gemüse fürs Fensterbrett: Diese fünf Pflanzen gedeihen auch im Winter)

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