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Bellis im Garten: So überzeugen die gezüchteten Gänseblümchen

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Von: Anna Katharina Küsters

Neben den kleinen, weißen Gänseblümchen gibt es noch großer Zierpflanzen, die das Beet schmücken. Manche Belli-Sorten überzeugen dabei besonders.

München – Oftmals finden Gänseblümchen ihren Weg von ganz alleine in den Garten. Ab März blühen sie wild verstreut im Rasen auf und versehen ihn mit weißen Tupfern. Wer die Pflanze ins Herz geschlossen hat, kann sich auch gezielt gezüchtete Gänseblümchen ins Beet setzen. Einige Sorten sind besonders schön und außergewöhnlich.

Bellis im Garten: Diese Sorten sind besonders außergewöhnlich

Das Gewöhnliche Gänseblümchen gehört zur Gattung der Bellis und trägt den botanischen Namen Bellis perennis. Im Alltag finden sich unterschiedlichste Bezeichnungen wie etwa:

Ihren Ursprung hat die Pflanze mit der zierlichen Blüte im Mittelmeerraum, wo sie mittlerweile fast auf allen Grünstreifen zu entdecken ist. Sogar bis nach Süd- und Nordamerika ist die Pflanze schon gekommen*. Ist sie dort geduldet, gilt sie in Australien, auf Hawaii, auf den Azoren und in Sichuan als Neophyt, also invasive Pflanzenart. Hierzulande nutzen Menschen Gänseblümchen jedoch unter anderem als Heilpflanze und als Zeigerpflanze. Denn sie wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern weist auch auf verdichtete Böden und übernutzte Flächen hin.

Bellis im Garten: Kulturformen des Gänseblümchens

Nun gibt es jedoch neben dem Gewöhnlichen Gänseblümchen mittlerweile auch zahlreiche Hybrid-Sorten, die gezielt gezüchtet sind und nicht als alltägliche Blume am Wegesrand gelten. Diese Kultursorten wachsen deutlich mehr in die Höhe und erreichen eine Größe von bis zu 20 Zentimetern. Im Frühjahr oder Herbst eingepflanzt, bezaubern sie Gartenfreunde viele Monate mit ihren großen, kugelrunden Blütenköpfen. Sie wachsen am liebsten an sonnigen bis halbschattigen Orten und benötigen regelmäßig Gießwasser. Da die Blumen etwas frostempfindlich sind, ist besonders im Frühjahr ein guter Frostschutz wie etwa Tannenreisig auf der Erde wichtig.

Zu den schönsten Zuchtsorten der Bellis gehören im Garten zum Beispiel:

Die Zierpflanzen sollten Gartenfreunde definitiv vor Staunässe schützen, denn sonst sind die Bellis schnell Opfer von Mehltau, Blattläusen und der Minierfliege. Um einen zu engen Stand zu verhindern, lassen Gartenfreunde zwischen den einzelnen Pflanzen am besten etwa zehn Zentimeter Platz. So entsteht auch kein Schimmel oder Fäulnis zwischen den einzelnen Exemplaren. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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