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Agastache: So bereiten Sie aus der unbekannten Pflanze Tee zu

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen sind violett blühende Kerzen der Agastache beziehunsgweise Duftnessel (Symbolbild).
Die Agastache überzeugt mit ihren Blüten Gärtner und Bienen (Symbolbild). © Manfred Ruckszio / Imago

Agastache ist auch unter dem Namen Duftnessel bekannt und ist ein wahrer Bienenmagnet. Aus der Pflanze lässt sich aber auch heilender Tee herstellen.

München – Die Agastache bildet wunderschöne Blütenstände, die sich als lange, violette Kerzen dem Himmel entgegenstrecken. Noch sind die Pflanzen recht unbekannt, dabei blühen sie besonders lange, sind echte Zierexemplare und nutzen sogar Tieren wie Bienen und Schmetterlingen. Auch unter dem Namen Duftnessel bekannt, lassen sich die Blüten und Blätter der Pflanze durchaus auch als Grundlage für einen leckeren Tee nutzen.

Agastache: So bereiten Sie aus der unbekannten Pflanze Tee zu

Die Agastache hat ihren Ursprung in Nordamerika, breitet sich mittlerweile aber immer weiter aus. Besonders als bewusst gepflanzte Zier- und Nutzpflanze finden immer mehr Gartenfans an der hübschen Pflanze Gefallen. Grundsätzlich müssen Pflanzenfreunde zwischen zwei Duftnesselgruppen unterscheiden: den wärmeliebenden und den kälteliebenden Duftnesseln. Erstere wachsen nicht sonderlich hoch hinaus und erreichen eine maximale Höhe von 30 Zentimetern. Die Kälteliebenden hingegen erreichen durchaus eine stolze Höhe von 2,5 Metern, wachsen deutlich buschiger und tragen viele Blüten. Für den Garten eignen sich also eher kälteliebende Agastachen.

Zudem unterscheiden sich die zwei Gruppen anhand ihrer Blätter. So sind die Blätter der kälteliebenden Agastachen in der Regel weiß oder blau, die der wärmeliebenden hingegen deutlich bunter, zum Beispiel in Rot oder Orange. Den kälteliebenden Agastachen schreiben Gartenfans folgende Arten zu:

Zu diesen vier Arten zählen viele Arten, die sich alle durch verschiedene Merkmale auszeichnen. Zu den wärmeliebenden Agastachen gehören unter anderem Arten wie:

Sie wachsen selten als Zierpflanze im Garten, sondern sind als wilde Formen in warmen Ländern zu finden. Aufgrund der frostigen Temperaturen in Deutschland überleben sie hierzulande meist nur ein Jahr.

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Agastache: So fühlt sich die Duftnessel wohl

Im Garten wächst die Agastache am besten an einem sonnigen, trockenen und windgeschützten Ort. Am besten pflanzen Gärtnerinnen und Gärtner sie im Frühjahr oder Herbst ein, damit die Pflanze genug Zeit hat, Wurzeln zu schlagen. In der Regel vermehrt sich die Agastache einfach selbst. Pflanzenfans, die das nicht wollen, sollten vor der Samenreife die Blütenstände abschneiden. In blühendem Zustand sind Agastachen eine wunderbare Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten*. Besonders gut tut es den Duftnesseln, wenn Gartenfreunde ihnen zu Beginn der Wachstumsphase, also im Frühjahr, Kompost zugeben. So erhalten sie genügend Nährstoffe für eine reiche Blüte.

Agastache: So verwerten Sie die Pflanze

Aus den Blüten und Blättern der Agastache lässt sich leckerer Tee zubereiten. So pflücken Gärtnerinnen und Gärtner die Blätter beispielsweise von Pflanzen der Art Anis-Ysop und brühen sie auf. Der dadurch entstehende Tee schmeckt stark nach Anis und Fenchel und wirkt gegen Übelkeit und Magenbeschwerden. Wer diesen Geschmack nicht mag, sollte beispielsweise lieber auf die Südasiatische Duftnessel (Agastache rugosa) zurückgreifen, denn sie schmeckt nach Minze. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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