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Zimt in Küche und Haushalt: So verwenden Sie ihn, so wird er gewonnen

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Von: Franziska Irrgeher

Zimt ist nicht nur ein tolles Weihnachtsgewürz, er kann auch im Haushalt genutzt werden. So nutzen Sie Zimt und dort wird er angebaut.

Berlin – Spätestens in der Adventszeit wird der Zimt in den Küchen wieder ausgepackt und kommt zum Einsatz. Der Duft erinnert viele an die Weihnachtszeit und das gemeinsame Backen, doch Zimt kann durchaus ganzjährig in der Küche, aber auch im Haushalt genutzt werden. Wissen Sie eigentlich, wie Zimt gewonnen wird?

Zimt in Küche und Haushalt: So verwenden Sie ihn, so wird er gewonnen

Bei Zimt handelt es sich um die getrocknete Rinde von Bäumen oder Sträuchern. Teurer ist Ceylon-Zimt, der auch als echter Zimt bezeichnet wird. Er enthält auch weniger Cumarin als der günstigere Cassia-Zimt. Ceylon-Zimt wird vor allem in Sri Lanka angebaut. Cassia-Zimt dagegen stammt unter anderem aus China, seine Stangen sind weniger fein und haben eine geringere Qualität. Cassia-Zimt enthält auch mehr Cumarin, Cumarin könne laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schon in kleinen Menschen bei empfindlichen Personen zu Leberschäden führen, jedoch sei dies meist reversibel. Insgesamt rät das BfR zu einem maßvollen Zimt-Verzehr bei Cassia-Zimt. Braucht man größere Zimtmengen, solle Ceylon-Zimt genutzt werden.

Nicht nur der Name Zimt existiert in verschiedenen althochdeutschen und lateinischen Versionen schon lange, auch das Gewürz an sich wurde angeblich schon 3.000 vor Christus verwendet. Interessant ist, dass Zimt früher auch oft zum Räuchern genutzt wurde, heutzutage wird Zimt gelegentlich für Liebesräucherungen genutzt. Früher war Zimt recht teuer und auch heute haben ganze Zimtstangen noch ihren Preis, vor allem echter Zimt, auch wenn das Gewürz nicht ganz mit Vanille und Safran mithalten kann.

Zu sehen ist ein Holztisch, auf dem ein Häufchen gemahlener Zimt liegt. Darauf liegen ein paar Ceylon-Zimststangen (Symbolbild).
Ceylon-Zimt enthält weniger Cumarin als Cassia-Zimt (Symbolbild). © bruhum/Imago

Genutzt wird Zimt heute meist für die Weihnachtsbäckerei, für leckere Smoothies und Heißgetränke oder für bestimmte Gerichte wie Zimtnudeln, auch gegen Erkältungen soll er helfen. Zudem sind Zimtstangen ein schöner, natürlicher Baumschmuck.

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Zimt in Küche und Haushalt: Die besten Einsatzmöglichkeiten

Doch auch außerhalb der Küche ist Zimt nützlich. Haben Sie beispielsweise Zimmerpflanzen? Dann sollten Sie immer Zimt im Haus haben. So können Sie Zimt für Ihre Pflanzen nutzen:

Und dann soll Zimt noch gegen eine Reihe von Schädlingen nützlich sein, beispielsweise soll er Ameisen abhalten. Das kann vor allem bei einer Ameisenstraße im Haus recht hilfreich sein. Auch Trackermücken soll Zimt auf der Erde von Pflanzen fern halten. Im Haushalt hilft Zimt beispielsweise gegen stinkende Staubsaugerbeutel. Bedenken Sie bei all dem nur: Je nach Anwendungsgebiet riecht die ganze Wohnung irgendwann nach Zimt, auch wenn der Geruch mit der Zeit nachlässt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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