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Wie kommt der Alkohol aus Gin, Whisky und Co.?

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Wie kommt der Alkohol aus Gin, Whisky und Co.?
Ein Wodka Martini ohne einen Tropfen Alkohol? Das geht - inklusive James Bond-Gefühl. Denn mittlerweile gibt es immer mehr alkoholfreie Spirituosen. © Andrea Warnecke/dpa-tmn

So tun als ob - das geht mittlerweile auch mit harten Spirituosen. Auf den alkoholfreien Zug sind nach Winzern und Brauern auch Spirituosen-Hersteller aufgesprungen. Doch wie geht das ohne Promille.

München - Neben alkoholfreiem Bier, Wein und Sekt werden auch zunehmend promillefreie Alternativen zu Gin, Wodka, Rum oder Whisky angeboten. „Bei diesen Getränken handelt es sich nicht um Spirituosen, denn diese müssen laut Spirituosenverordnung mindestens 15 Volumenprozent Alkohol enthalten“, erklärt Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Diese Getränke werden deshalb auch als Spirituosen-Alternative, Spirit oder Destillat bezeichnet. Auch den Zusatz „Not…“ - beispielsweise „Not Gin“ - sieht man immer wieder auf Etiketten. Lebensmittelrechtlich gehören die alkoholfreien Getränke zu den nicht-kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken. Der Alkoholgehalt dürfe höchstens zwei Gramm pro Liter betragen.

So verschwinden Promille aus Gin, Whisky und Co.

Bei der Herstellung wird alkoholhaltigem Gin, Whisky oder Rum im Nachhinein der Alkohol entzogen, so die Verbraucherschützer. Eine andere Möglichkeit sei, dass die alkoholfreien Getränke mit Hilfe von Kräutern und Aromen den Geschmack der alkoholhaltigen Variante nachahmen.

Die meisten sogenannten alkoholfreien Spirituosen enthalten keinen Zucker und damit insgesamt wenig Kalorien. Sie eignen sich als Basis für Mixgetränke oder pur als alkoholfreie Drinks. dpa

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