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Weintrauben: Aus diesem Grund darf das Obst niemals in die Mikrowelle

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Von: Anna Katharina Küsters

Weintrauben sind ein idealer Süßigkeitenersatz, denn sie schmecken süß und sind zeitgleich gesund. Ihre Inhaltsstoffe versorgen den Körper im Herbst mit Vitaminen.

Bonn – Weintrauben gehören ähnlich wie Pflaumen und Kürbisse in jede Herbst-Küche. Sie lassen sich schnell vernaschen, machen im Obstsalat eine gute Figur, schmecken aber auch in Kombination mit einer Käseplatte hervorragend. Den Großteil der Tafeltrauben produziert derzeit Italien. Mit Abstand am meisten essbare Weintrauben produzieren jedoch China, Indien und die Türkei. Regional gewachsene Weintrauben finden sich auf Wochenmärkten besonders in der Zeit von August bis Oktober. Und Gartenfans können dort ungehemmt zugreifen, denn in den Weintrauben stecken viele wichtige Nährstoffe.

Weintrauben: Deswegen ist das Obst so wertvoll für den Körper

Schon die Römer wussten um die Besonderheit der Weintraube. Ob als Delikatesse beim Essen oder als Grundlage ihres Weines: Schon damals aßen Menschen Weintrauben viel und gerne. Doch die Geschichte der Weintraube geht sogar noch länger zurück. Weit vor den Römern, nämlich schon vor 8.000 Jahren, war die Weintraube ein Nahrungsmittel der Menschheit. In Deutschland ist der Anbau von Tafeltrauben noch nicht sehr verbreitet, dafür ist Deutschland jedoch der drittgrößte Importeur. Die Nachfrage ist riesig, denn pro Jahr aß 2019 jeder Haushalt im Schnitt alleine 5,8 Kilogramm Trauben.

Zu sehen ist ein weißer Holztisch, auf dem ein Teller steht, der mit blauen und weißen Tafeltauben gefüllt ist (Symbolbild).
Weintrauben enthalten viele Ballaststoffe (Symbolbild). © Kai Schwabe/Imago

Zwar gibt es etwa 10.000 unterschiedliche Weintraubenarten, doch als Tafeltrauben kommen nur wenige davon auf den Teller. Essbare Weintrauben gibt es in Blau, Rot und Weiß, wobei den weißen Trauben laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) der Farbstoff Anthocyan fehlt. Besonders beliebt unter ihnen sind die kernlosen Trauben.

Besonders bekannte kernlose Weintraubensorten sind zum Beispiel:

Eine ganz besondere Form der Tafeltraube ist die sogenannte Muskattellertraube. Sie durften intensiv nach Muskat und sind besonders interessant für die Weinproduktion.

Weintrauben: Das steckt drin

Die Auswahl ist also auch bei essbaren Weintrauben mittlerweile groß und das sollten Gartenfans ausnutzen. Denn die Weintrauben schmecken nicht nur gut, sie sind auch gesund. Zum einen liefern sie aufgrund des hohen Zuckergehalts eine Menge Energie an den Körper ab. Aber auch die enthaltene Fruchtsäure, die Ballaststoffe und der sekundäre Pflanzenstoff Pektin sind nützlich. Sie regen die Darmaktivität an, gleichen den Cholesterinspiegel aus und binden Giftstoffe im Körper.

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Daneben enthalten Weintrauben beispielsweise noch Vitamin B, Flavonoide und Phenolsäuren, wobei die krebshemmende Ellagsäure besonders gut vertreten ist. Als Letztes sei noch Resveratrol genannt, das in der Schale der Weintrauben steckt. Es wirkt laut BZfE im Körper stark antioxidativ. Aufgrund der Schale gehören Weintrauben jedoch auch keinesfalls in die Mikrowelle, da das Obst dort aufgrund der Hitze aufplatzen kann*. *RUHR24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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