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Weinstein-Backpulver: So verwenden Sie es in der Küche richtig

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Von: Joana Lück

Eier, Butter und eine Mehlmischung auf weißem Holz. (Symbolbild)
Weinstein-Backpulver kommt ohne das Säuerungsmittel Phosphat aus. (Symbolbild) © Tomas Anderson/Imago

Herkömmliches Backpulver haben die meisten im Vorratsschrank – Weinstein-Backpulver hingegen kennen nur die wenigsten. Dabei hat das Naturprodukt einige Vorteile.

München – Ob für Brot, Kuchen oder Kekse: Backpulver ist aus den meisten Rezepten nicht wegzudenken. Doch aufmerksame Hobby-Bäckerinnen und Hobby-Bäcker sind vielleicht auch schon einmal über den Begriff Weinstein-Backpulver gestolpert. Wir erklären den Unterschied der beiden Pulver.

Weinstein-Backpulver: So verwenden Sie es in der Küche richtig

Wer häufiger backt, der braucht es für die meisten Kreationen: Backpulver. Backtriebmittel, Säuerungsmittel und Trennmittel sind immer die drei festen Bestandteile von jeder Art von Backpulver. Als Backtriebmittel wird in der Regel Natron verwendet. Damit es eine Triebwirkung des Teiges erzielt wird, muss aber noch ein Säuerungsmittel hinzukommen – das ist bei herkömmlichem Backpulver das umstrittene Phosphat. Stärke fungiert als Trennmittel in der Mischung. Beim Weinstein-Backpulver wird anstatt Phosphat der sogenannte Weinstein als Säuerungsmittel eingesetzt. Weinstein besteht aus Salzen, die sich bei der Lagerung von Wein oder Traubensaft absetzen und ist somit 100 Prozent natürlich.

Backpulver inmitten von Croissants. (Symbolbild)
Weinstein-Backpulver wird wie herkömmliches Backpulver verwendet. (Symbolbild) © Kobackpacko/Imago

Weinstein-Backpulver: Phosphatfreie Alternative

Nicht jedes Phosphat ist schädlich. In der Natur kommt Phosphat zum Beispiel in tierischen Lebensmitteln wie Käse, Eiern und Milch vor. Der Körper eines Erwachsenen kann bis zu 700 Milligramm Phosphat pro Tag problemlos verarbeiten. Schädlich ist allerdings das künstlich zugesetzte Phosphat wie im Backpulver. Die negativen Eigenschaften des chemischen Säuerungsmittels sind:

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Künstliches Phosphat ist neben herkömmlichen Backpulver auch in Fertiggerichten, Limonaden, Wurst oder Tütensuppen enthalten. Es ist auf der Zutatenliste unter den Bezeichnungen Orthophosphatsäure (E 338), Natrium-, Kalium- oder Calciumphosphate (E 339, E 340 und E 341 erkennbar.

Weinstein-Backpulver: So wird es verwendet

Das Praktische am Weinstein-Backpulver ist, dass man es überall kaufen kann und es genau wie herkömmliches Backpulver eingesetzt wird. Wie herkömmliches Backpulver ergibt auch Weinstein-Backpulver zusammen mit Wasser ein ergiebiges Putzmittel. Wer ein ganz anderes Backtriebmittel sucht, der sollte es mit diesen weiteren natürlichen Alternativen probieren.

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