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Nachhaltig waschen: So einfach stellen Sie Ihren eigenen Weichspüler her

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Von: Joana Lück

Selbst hergestellter Weichspüler ist nicht nur günstiger als das gekaufte Pendant, sondern enthält auch keine schädlichen Zusatzstoffe. So einfach geht’s.

München – Gerade Handtücher und Decken vertragen meist eine ordentliche Ladung davon: Weichspüler. Doch herkömmliche Mittel aus Supermärkten und Drogerien enthalten oft Zusatzstoffe, die allergische Reaktionen oder sogar Hautkrankheiten hervorrufen können. Also ganz auf den Weichmacher verzichten? Muss nicht sein, denn man kann die Wäschezugabe ganz einfach selbst herstellen.

Nachhaltig waschen: So einfach stellen Sie Ihren eigenen Weichspüler her

Die Auswahl auf dem Markt für Weichspüler ist mittlerweile riesengroß und trotzdem lösen viele Produkte Hautreaktionen aus. Denn die in den meisten Weichspülern enthaltenen kationische Tenside sind nicht nur biologisch schlecht abbaubar, sie sind oft ein Beiprodukt von tierischen Schlachtabfällen und somit auch aus ethischer Sicht höchst fragwürdig. Dabei liegt es nahe, den Weichspüler selbst herzustellen, da man lediglich drei bis vier Inhaltsstoffe für das natürliche Produkt benötigt. Und vegan ist eigens hergestellter Weichspüler zudem auch noch. Das brauchen Sie für einen Liter nachhaltigen Weichspüler:

Für den Weichspüler einfach das Wasser mit einem Trichter in eine passende Flasche füllen und 100 Milliliter Haushaltsessig hinzugeben. Dann ein paar Tropfen ätherische Öle nach Wahl hinzufügen. Es eignen sich besonders Lavendel, Salbei oder Orange. Der Essig im selbst gemachten Weichspüler entfernt Kalkablagerungen aus den Fasern und bewirkt so, dass die Wäsche weich wird. Wichtig: unbedingt klaren Essig wie Essigessenz oder Tafelessig verwenden. Weißweinessig oder andere aromatisierte Essige können die Wäsche verfärben. Wie Sie beim Wäschewaschen Geld sparen können, erfahren Sie hier.*

Eine Waschmaschine mit offener Tür. (Symbolbild)
Weichspüler selbst herstellen ist verblüffend einfach. (Symbolbild) © Wedel/Imago

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Nachhaltig waschen: Auf die Dosierung kommt’s an

Ähnlich wie beim Waschmittel ist auch die Dosierung beim Weichspüler entscheidend. Zu viel Flüssigwaschmittel verklebt die Trommel und führt zu früherem Verschleiß, weshalb man generell eher zu Waschpulver greifen sollte. Deshalb ist weniger auch beim selbst gemachten Weichspüler mehr: Eine viertel bis maximal eine halbe Verschlusskappe genügen vollkommen für eine volle Waschmaschine. Wer trotzdem ganz auf Weichspüler verzichten möchte, kann auch einfach frische oder getrocknete Zitronen- oder Orangenschalen in einem Wäschesäckchen mitwaschen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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