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Walnüsse trocknen und essen: Warnung vor giftigen Nüssen – der Reifegrad ist wichtig

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Von: Victoria Maiwald, Lena Zschirpe

Im Herbst sind die Walnüsse reif. Die leckeren Nüsse können gesammelt und getrocknet werden. Doch Vorsicht: Sie können auch giftig sein.

Dortmund – Bei einem Spaziergang durch den Wald findet man so einiges, was gesammelt werden kann. Kastanien, schöne Herbstblätter und Bucheckern haben zu dieser Jahreszeit ihre Hochzeit. Doch Vorsicht! Nicht nur beim Sammeln von Pilzen gibt es einiges zu beachten, auch Walnüsse haben ihre Tücken.

PflanzeEchte Walnuss
Wissenschaftlicher NameJuglans regia
Höhere KlassifizierungWalnüsse
ErhaltungszustandPotenziell gefährdet (Abnehmend)
FamilieWalnussgewächse (Juglandaceae)

Walnüsse im Herbst sammeln: Wann die leckeren Nüsse reif und wann giftig sind

Wer einen Walnussbaum im Wald entdeckt, muss aufpassen. Walnüsse sollten unbedingt nur im reifen Zustand verspeist werden, andernfalls können sie giftig für Mensch und Tier sein (mehr Garten-News bei RUHR24 ).

Die leckeren Nüsse im Inneren der Frucht sind erst reif, wenn die äußere grüne Schale sich allmählich braun verfärbt und aufplatzt. Nüsse sollten außerdem nur gesammelt werden, wenn sie bereits von allein zu Boden gefallen sind. Nur dann kann man davon ausgehen, dass die Nüsse vollständig ausgereift sind, erklärt RUHR24.

Gefährliche Walnüsse: Durchfall und Nervenkrämpfe drohen

Wer zu ungeduldig ist und eine unreife Walnuss isst, läuft laut plantopedia Gefahr, Durchfall und Magen-Darmbeschwerden zu bekommen. Die unreifen Nüsse enthalten oft Gerbsäure. Aber das ist nicht die einzige Gefahr, die bei Walnüssen lauert.

In manchen Fällen ist die grüne Schale im Inneren sogar mit toxinbildenden Pilzen infiziert, dadurch bilden sich im inneren Giftstoffe, die zu Nervenkrämpfen führen können. Diese gefährlichen Pilze können mit dem bloßen Auge nicht erkannt werden, daher darf die grüne Schale der Walnüsse auf keinen Fall verzehrt werden. Doch auch andere Sorten Nüsse können giftig sein.

Vergiftung durch Walnüsse: Auch Hunde und Katzen gefährdet

Aber auch eingelagerte Walnüsse können mit dem Pilz infiziert sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Walnüsse mit dunkelbraunen bis schwarzen Flecken lieber nicht verzehren, sondern am besten direkt entsorgen.

Und nicht nur Menschen sind durch infizierte Walnüsse gefährdet, auch Haustiere wie Hunde und Katzen können sich eine Vergiftung zuziehen. Zu den Vergiftungserscheinungen zählen:

Hände halten viele Walnüsse
Walnüsse sind lecker – können aber auch giftig sein. © Ding Lei/DPA

Walnüsse im Herbste sammeln und trocknen – es ist Geduld gefragt

Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, Walnüsse zu sammeln, kann einige Tipps befolgen. Für den sicheren Walnuss-Genuss ist Geduld angesagt, beim Sammeln wie auch beim Trocknen:

Die Nüsse im Backofen zu trocknen würde theoretisch schneller gehen, aber davon ist abzuraten. Zwar entweicht die Feuchtigkeit der Walnüsse im Ofen. Aber die Hitze ist alles andere als gut für die enthaltenden Fette der Nüsse – so werden sie schnell ranzig. Sind die Walnüsse getrocknet, halten sie sich mehrere Monate. Wichtig ist, dass sie weiterhin trocken und luftig gelagert werden.

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