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Vitamine im Winter: Mit diesen Nährstoffen kommen Sie gesund durch die frostige Jahreszeit

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Von: Anna Katharina Küsters

Der Körper erhascht nur wenig vom Sonnenschein im Winter. Umso wichtiger ist es, die essenziellen Nährstoffe und Vitamine über die Nahrung aufzunehmen.

Düsseldorf – Eine Erkältung möchte in der Regel jeder vermeiden, auch zur Winterzeit. Daher ist eine ausgewogene Ernährung und Bewegung an der frischen Luft auch wichtig, wenn es draußen kalt und nass ist. Denn der Körper braucht Tageslicht, auch wenn das im Winter nur spärlich zur Verfügung steht. Bedeutend für das Wohlbefinden ist auch ein ausgewogener Vitamin-Haushalt im Körper. Im Mittelpunkt stehen im Winter dabei Vitamin D und C.

Vitamine im Winter: Diese sollten Sie auf jeden Fall zu sich nehmen

Vitamin D ist besonders wichtig, wenn es um unsere Knochenstabilität geht. Daneben regt es die Produktion von Abwehrstoffen wie Defensin an, was uns vor Viren und Bakterien schützt. Zudem gehen Experten davon aus, dass sich Vitamin D auf die Bildung von Glückshormonen positiv auswirkt. Es hält uns im Winter also bei Laune, und Lebensmittel mit einem hohen Vitamin-D-Gehalt gehören zu denen, die uns glücklich machen und den Namen Happy Food tragen.

Der Körper nimmt 80 Prozent des benötigten Vitamin Ds mithilfe von UV-B-Strahlung der Sonne auf. Im Sommer sollten sich Menschen gegen zu viel Sonneneinstrahlung schützen, besonders Menschen mit Sonnenallergie*. Laut der Verbraucherzentrale nehmen wir die restlichen zehn bis 20 Prozent über Nahrung auf. Da im Winter der Haut viel weniger Sonne zur Verfügung steht als im Sommer, kann es manchmal zu einem Vitamin-D-Mangel kommen. Gartenfreunde müssen aber nicht zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, denn Vitamin D steckt in einigen Nahrungsmitteln und lässt sich leicht in den winterlichen Speiseplan einbauen. So ist für die Vitamin-D-Aufnahme sinnvoll, im Winter häufiger folgende Lebensmittel zu essen:

So bieten sich zum Beispiel leckere Grünkohl-Lachs-Canelloni als Hauptgericht an, denn auch der Grünkohl hat im Winter Hauptsaison. Ebenfalss ein garantierter Vitamin-D-Lieferant sind der Schottische Lachsauflauf und gefüllte Pilze.

Vitamine im Winter: Das kann Vitamin C und darum sollten wir genug davon essen

Neben Vitamin D spielt auch Vitamin C eine entscheidende Rolle in unserem Körper. Es hilft unserem Immunsystem und unterstützt die Funktion unserer Blutgefäße. Das ist vor allem wichtig für unsere Knochen, Haut und unser Zahnfleisch. Vitamin C ist laut der Verbrauchzentrale auch daran beteiligt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Oxidativer Stress bedeutet, dass das Gleichgewicht von oxidativen und antioxidativen Prozessen aufgrund von Freien Radikalen nicht mehr gegeben ist.

Um unseren Körper im Winter mit genügend Vitamin C zu versorgen, reicht es schon aus, jeden Tag zwei Stücke Obst zu essen. Doch es kommt auf die Regelmäßigkeit an. Alle paar Wochen ein Obstsalat bringt nicht so viel wie regelmäßig kleine Stücke Obst. Auch dabei sind Nahrungsergänzungsmittel nicht empfehlenswert, denn alles überflüssige Vitamin C scheidet der Körper ohnehin wieder aus. In Früchten von Zitrusbäumen, die im Winter in einem angebrachten Winterquartier stehen sollten, steckt meist besonders viel Vitamin C. Aber auch noch in folgenden Lebensmitteln:

Aus vielen dieser Lebensmittel lassen sich auch im Winter leckere Gerichte zaubern. So lässt sich Sauerkraut leicht selbst herstellen und lange lagern. Hagebutten ernten Gartenfreunde am besten zur Winterzeit und können sie dann vielfältig verarbeiten, zum Beispiel auch als Tee oder Marmelade. Auch Rosenkohl hat im Winter Hochsaison und wächst im eigenen Garten problemlos.

Bei diesem Gemüse und Obst ist darauf zu achten, auch ab und an rohe Varianten zu essen. Denn Vitamin C geht bei zu starker Hitze kaputt. Vitamin C versteckt sich häufig in der Schale, sodass Gartenfreunde diese nach gründlichem Waschen auch guten Gewissens verzehren sollten. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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