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Vitamin-B12-Quelle: Diese Lebensmittel liefern das wichtige Enzym

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Von: Anna Katharina Küsters

Wer sich ausgewogen ernährt, der muss keine Furcht vor einem Vitamin-B12-Mangel haben. Doch gerade Veganer und Vegetarier müssen sich um ihre Vitmain-B12-Versorgung besser kümmern.

Düsseldorf – Der Körper ist ein Zusammenspiel von vielen Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und anderen wichtigen Komponenten. Bleibt eine dieser Komponenten auf der Strecke, funktioniert der Körper meist nicht mehr so, wie er soll. Vitamin B12 ist eines der wichtigen Vitamine, die der Körper nicht selbst produziert. Gartenfreunde müssen also mit einer ausgewogenen Ernährung einem Mangel entgegensteuern. Vielbeschworene Nahrungsergänzungsmittel sind dann nicht mehr nötig.

Vitamin-B12-Quelle: So nehmen Sie genügend zu sich

Ohne genügend Vitamin B12 im Körper leidet der Energiestoffwechsel. Denn das Vitamin ist unter anderem beim Stoffwechsel sehr wichtig. So baut es bestimmte Fettsäuren im Körper ab und unterstützt die Blutbildung, indem es Folsäure in eine aktive Form umwandelt. Dabei ist das Vitamin ein Co-Enzym, es hilft also als Teil eines Enzyms, bestimmte Reaktionen ablaufen zu lassen. Neben den genannten Funktionen ist es in der Lage, bei der Zellteilung und Zelldiffamierung zu helfen und die DNA zu modifizieren.

Es ist also ein lebensnotwendiges Co-Enzym, das auch den Bau von Proteinen vorbereitet. Dabei wandelt es Homocystein zu Methionin um. Methionin ist eine Aminosäure, die Proteine baut. Der Körper kann Vitamin B12 nicht selbst herstellen, sodass er auf eine Aufnahme über die Nahrung angewiesen ist.

Fehlt dem Körper das wichtige Vitamin, passiert jedoch erst mal nichts. Der Körper hat sich über die Jahre nämlich einen Vitamin-B12-Speicher angelegt, der uns lange Zeit auch bei einer Unterversorgung mit Vitamin B12 ausstattet. Tritt dann doch ein Mangel auf, merken Menschen das an einem steigenden Homocystein-Pegel im Blut. Das hat wiederum Auswirkungen auf die Zellteilung, die dann nicht mehr richtig funktioniert und auf die Bildung der roten Blutkörperchen. Auf die Psyche hat ein Mangel ebenfalls Einfluss, ebenso wie auf das Energielevel oder die Konzentration.

Vitamin-B12-Quelle: Dann ist eine Extrazufuhr sinnvoll

Nun werben Hersteller häufig mit Nahrungsergänzungsmitteln, die den Körper zusätzlich mit Vitamin B12 versorgen. Laut der Verbraucherzentrale kommt ein Vitamin-B12-Mangel bei gesunden Menschen jedoch nur sehr selten vor, denn über die Nahrung ist eine gute Versorgung garantiert.

Folgende Gruppen sollten jedoch über Ergänzungsmittel mit Vitamin B12 nachdenken:

Sie sollten aber in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt über die Einnahme von entsprechenden Vitamin-B12-Präparaten sprechen, bevor Sie welche zu sich nehmen.

Der tägliche Bedarf an Vitamin B12 liegt bei Jugendlichen ab 15 Jahren und Erwachsenen bei etwa vier Mikrogramm pro Tag. Schwangere brauchen etwas mehr, Kinder etwas weniger*.

Vitamin-B12-Quelle: So nehmen Sie es am besten zu sich

Ein gesunder Mensch nimmt in der Regel genügend Vitamin B12 durch seine tägliche Nahrung auf. Dabei sind vor allem folgende Lebensmittel gute Vitamin-B12-Lieferanten:

Laut der Verbraucherzentrale ist es somit nicht möglich, nur über pflanzliche Lebensmittel das Vitamin zu sich zu nehmen. Zwar ist auch beispielsweise in Algen Vitamin B12 vorhanden, jedoch nicht die Sorte, die der Körper aufnehmen und nutzen kann. Denn es gibt verschiedene Sorten Vitamin B12.

Das Vitamin stellen größtenteils Bakterien her, sodass auch Tiere in einigen Fällen das Vitamin über die Nahrung aufnehmen müssen. So können Tiere mit einem Pansen das Vitamin aufgrund vieler Mikroorganismen im Vormagen selbst herstellen. Schweine und Geflügel hingegen nicht, sodass diesen Tieren Vitamin B12 ins Futter gegeben wird. Wie Fische an ihre Vitamin-Quelle kommen, ist bisher ungeklärt. Teilweise produzieren sie es selbst, teilweise nehmen sie es aber auch über die Nahrung auf. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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