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Tomatenpflege: Das müssen Sie ab der Blüte beachten

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Von: Eva Goldschald


Es ist vollbracht: Die Tomatenpflanze wächst und bildet erste Blüten. Nun gilt es einige Tipps zu beachten, damit die Pflanze auch Früchte trägt und die Ernte üppig ausfällt.


München – Egal ob selbst gesät oder als kleinen Steckling gekauft: im Juni und Juli ist die Zeit, in der die Tomatenpflanze eine ordentliche Größe erreicht hat und erste Früchte zum Vorschein kommen. Damit diese auch schön reifen, kann man mit einigen Tricks nachhelfen.

Tomatenpflege: Das müssen Sie ab der Blüte beachten

Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen. Sie sind damit verwandt mit der Aubergine, der Paprika und auch der Kartoffel. Ihren Namen trägt die Tomate erst seit dem 19. Jahrhundert. Zuvor bezeichnete man sie als Liebesapfel, Paradiesapfel oder auch Goldapfel. Wird sie gut gepflegt, kann sie bis zu vier Meter hoch wachsen. Es gibt sie in vielen Farben, Formen und Größen. Man verwendet sie als Snack, im Salat, in Soßen, als Suppe und vielen weiteren Gerichten. Damit Tomaten viele Früchte tragen, brauchen sie etwas Pflege und müssen auch ordentlich bestäubt werden. Zum Glück kann man mit simplen Tricks etwas nachhelfen.

Tomatenpflege: Mit simplen Tricks zur erfolgreichen Ernte

Einfach wachsen lassen: Das funktioniert natürlich auch bei Tomaten. Bekommen sie ausreichend Licht, Nährstoffe und genug zu trinken, wachsen Tomaten in der Regel im Topf*, im Beet oder im Gewächshaus einwandfrei, ohne dass viel getan werden muss. Allerdings kann man auch etwas nachhelfen:

Wie die einzelne Komponenten zusammenspielen und was man bei den Schritten beachten muss, erklären wir in den nächsten Schritten.

Tomatenpflege: Für Stabilität sorgen

Tomaten können bis zu vier Meter in die Höhe wachsen. Ab etwa einem halben Meter verlieren sie ihre Stabilität und benötigen Rankhilfen. Das funktioniert am besten mit einem dünnen Seil, das Sie von der Decke bis zum Boden spannen. Daran wird die Tomate befestigt, indem man sie einfach um den Faden herumwickelt. Alternativ funktionieren auch Rankstäbe. Allerdings reichen diese selten bis zu vier Meter in die Höhe und sind auch nur bedingt stabil im Boden verankert. Vor allem die schweren Früchte der Fleischtomaten benötigen unbedingt genügend Stabilität, damit die Pflanze nicht abknickt.

Tomatenpflege: Nicht zu buschig werden lassen

Triebe, die aus den Blattachsen vom Haupttrieb heraus wachsen, sollten Sie entfernen. So kommt mehr Luft an die Pflanze. Außerdem steckt sie alle Kraft und Nährstoffe in die Triebe, die Früchte tragen werden. Zudem beugt man so Pilzerkrankungen vor.

Tomatenpflege: Bewegung reinbringen

Durch Wind erhalten Tomaten mehr Stabilität, da sie sich mehr im Boden verankern müssen. Hält man Tomaten im Gewächshaus, sieht es mit Wind eher schlecht aus. Wer seine Pflanzen regelmäßig ausdünnt und sie dabei schüttelt, kann so den Wind simulieren. Außerdem fallen die Pollen ab und man trägt zur Bestäubung bei.

Tomatenpflege: Untere Blätter entfernen

Damit sich kein Schimmel bildet, sollte man im unteren Bereich alle Blätter entfernen, die den Boden berühren. Das hält die Pflanze außerdem luftig. Und es bietet Platz für den letzten Trick.

Tomatenpflege: Ausreichend mulchen

Tomaten sind Starkzehrer und benötigen regelmäßig frische Nährstoffe und ausreichend Dünger. Ganze einfach funktioniert das mit Grünschnitt, der beim Rasenmähen zurückbleibt. Darin sind viele Nährstoffe enthalten, die der Tomaten mehr Kraft verleihen. So reichert sich natürlich neuer Humus an und man spart auch noch Geld mit dieser Methode.

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