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Tomaten haltbar machen: Die besten Methoden für die Aufbewahrung

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Von: Franziska Irrgeher

Frisch geerntete Tomaten sind lecker, doch in guten Jahren kann die Erntemenge zu viel sein. Anstatt dann mehrmals täglich Tomaten zu essen, können Pflanzenfans sie auch haltbar machen.

München – Tomaten sind gesund und lecker. Sie enthalten beispielsweise reichlich Vitamin C und einige B-Vitamine. Besonders die Schale enthält viele gesunde Stoffe und sollte bestenfalls mitgegessen werden. Tomaten passen in beinahe jedes Rezept und gut in Salate. Die Auswahl an Gerichten ist also groß. Doch was, wenn die Erntemenge einfach zu viel ist? Dann sollten Sie Tomaten haltbar machen und dabei gibt es einige gute Methoden.

Tomaten haltbar machen: Die besten Methoden zur Aufbewahrung

Viele Menschen sind absolute Tomaten-Fans, denn die roten Früchte lassen sich zu leckeren Salaten, Soßen und vielen anderen Gerichten verarbeiten oder einfach pur essen. Vor allem im Sommer, wenn sie Saison haben, liefern sie außerdem Flüssigkeit und erfrischen uns. Wer selbst Tomaten anbaut oder sie im Sommer regional kauft, wird manchmal mehr Tomaten bekommen, als direkt verbraucht werden können. Aus überschüssigen Tomaten können Sie aber eine ganze Menge machen.

So können Sie Tomaten haltbar machen:

Natürlich gibt es noch einige weitere Optionen, die nicht ganz so lange halten. Dazu zählt beispielsweise leckere Tomatenbutter, die Sie für das nächste Grillfest vorbereiten können.

Tomaten haltbar machen: Dörren udn Trocknen

Der Klassiker bei der Aufbewahrung ist das Trocknen. Das klappt natürlich nicht nur mit Tomaten, sondern auch mit anderem Gemüse, Obst oder Kräutern. Wer oft Lebensmittel trocknet, kann auch über einen Dörrautomaten nachdenken.

Bestenfalls sind die Tomaten, die Sie trocknen möchten, eher fest mit dünner Schale, es eignen sich aber auch alle anderen Sorten. Je nach Zubereitungsart nutzen Sie beim Trocknen Scheiben oder Tomaten-Hälften. Wie Sie im Backofen Lebensmittel dörren und trocknen können, erklären wir hier. Würzen können Sie die Tomaten nach Belieben auch vorab.

Alternativ darf die aufgeschnittene Tomate an einen luftigen und vollsonnigen Ort, der geschützt ist. Da dabei meist im Freien getrocknet wird, sollten Sie sicherstellen, dass Fliegen und andere Tiere fern bleiben. Nach frühestens drei Tagen haben Sie dann getrocknete Tomaten.

Tomaten haltbar machen: Einkochen

Auch Einkochen ist eine gute Methode, um Tomaten haltbar zu machen. Um das Ganze noch etwas würziger zu gestalten, können Sie direkt eine richtige Soße einkochen. Wie Sie eine haltbare Tomatensoße machen, erklären wir hier. Das Beste daran: Mit eingekochten Tomaten haben Sie einen leckeren Wintervorrat. Denn theoretisch haben Tomaten im Winter keine Saison mehr, die Früchte im Supermarkt werden meist importiert.

Tomaten haltbar machen: Einlegen

Noch ein Klassiker der Aufbewahrung ist das Einlegen von Obst oder Gemüse. Auch Tomaten können Sie einlegen, im Supermarkt findet man diese Früchte eher unter den Delikatessen und mit getrockneten Tomaten zubereitet. Das ist nicht jedermanns Geschmack, aber mit eingelegten Tomaten können Sie zahlreiche Gerichte verfeinern.

Wenn Sie bereits getrocknete Tomaten haben, fehlen Ihnen nur noch Zutaten wie verschiedene Kräuter, Pfefferkörner und Meersalz. Dann haben Sie die Wahl zwischen Einlegen in einer Salzlake und Einlegen in Essig und Öl. Außer getrockneten Tomaten eigen sich auch frische, die Sie zuvor mit heißem Wasser überbrühen und so schälen können.

Tomaten haltbar machen: Einfrieren

Ebenfalls eine gute Idee kann das Einfrieren gewaschener Tomaten sein. Natürlich können Sie auch Tomatensoßen leicht einfrieren. Beim Einfrieren von Tomaten haben Sie freie Wahl. Die Früchte können püriert, gewürfelt oder ganz sein. Das einzige Problem: Sie können eingefrorene Tomaten dann maximal für gekochtes Essen verwenden, denn sie verlieren ihre Konsistenz. Als Zutat, die beim Kochen dann ohnehin ihre Form nicht behalten muss, sind gefrorene Tomaten gut geeignet. Machen Sie daraus beispielsweise leckere Tomatensuppen. Auch kalt gibt es Tomatensuppe, beispielsweise als leckere Gazpacho*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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