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Tisch decken: So platzieren Sie Besteck und Geschirr richtig auf der Tafel

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Von: Anna Katharina Küsters

Kommt Besuch, ist ein schön gedeckter Esstisch meist schon die halbe Miete zum Wohlfühlen. Doch oft fragen sich Gartenfreunde, wie sie das Besteck am besten anordnen.

München – Die guten Knigge-Regeln kennen viele vom Hören, was sie aber genau vorschreiben, weiß oft keiner so genau. Und das ist auch gar nicht schlimm, denn wer sich an ein paar grundlegende Regeln beim Tischdecken hält, sollte keine Probleme bekommen. Es gibt für jede Gelegenheit den richtigen Platz für Gabel, Messer, Löffel und Teller.

Tisch decken: So platzieren Sie Besteck und Geschirr richtig auf der Tafel

Zu Beginn sei gesagt, dass auch nicht perfekt gedeckte Tische eine wunderschöne und gemütliche Tafel sein können, an der Gäste gerne essen und sich wohlfühlen. Doch wer gerade eine neue Outdoor-Küche eingerichtet hat oder die Freunde das erste Mal auf die neue Terrasse einlädt, macht sich vielleicht mehr Gedanken über die Gestaltung als andere Gartenfans. Gärtnerinnen und Gärtner, die also ein paar Freunde eingeladen haben und sich für Tischkultur interessieren, sind hier genau richtig.

Tisch decken: Dieses Besteck darf nicht fehlen

Die Grundvoraussetzung, dass sich jeder Gast wohlfühlt, ist genügend Platz. Denn wer eingequetscht am Tisch sitzt, hat sicherlich weniger Freude an den Speisen. Deswegen ist eine ausreichend große Tafel wichtig. Jeder Gast sollte etwa 60 Zentimeter in der Breite Platz bekommen. Ist das geklärt, geht es an die Utensilien, die auf keinem Tisch bei einem Drei-Gänge-Menü fehlen dürfen.

Für die Vorspeise benötigen Gartenfreunde folgendes Besteck:

Für die Hauptspeise bietet sich folgendes Besteck an:

Als letzter Gang folgt das Dessert. Dabei brauchen Gartenfreunde folgendes Besteck:

Haben Gartenfreunde diese drei Optionen für jeden Gang abgeklärt, fehlt noch das Geschirr.

Tisch decken: Dieses Geschirr darf nicht fehlen

Mit der richtigen Geschirrwahl lässt sich das Ambiente des Abends deutlich verschönern und der Tisch stilvoll decken. Auf keinen Fall fehlen darf bei einem herrlichen Festmahl daher der sogenannte Platzteller. Er steht als unterstes auf dem Tisch und bleibt während des ganzen Essens dort. So ist er ein Platzhalter und schöne Dekoration in einem. Daneben dürfen für ein Drei-Gänge-Menü die jeweiligen Menüteller und Suppenteller nicht fehlen. Die stellen Gartenfreunde dann bei jedem Gang einfach auf den Platzteller. Auch ein Brotteller darf in den meisten Fällen nicht fehlen.

Zu sehen ist eine dunkel Tischdecke auf der ein Platzteller sowie ein Hauptspeisenteller, Besteckt und Gläser stehen (Symbolbild).

Beispiel für einen schlicht eingedeckten Tisch (Symbolbild). © Fascinadora / Imago

Tisch decken: Diese Gläser dürfen nicht fehlen

Ein Essen wäre nichts ohne die passenden Getränke. Und deswegen muss auch auf einem gut gedeckten Tisch für alle Eventualitäten gesorgt sein. Das bedeutet, dass Gastgeberinnen und Gastgeber sowohl ein Weißweinglas, ein Rotweinglas als auch ein Wasserglas auf den Tisch stellen müssen. Je nach Vorlieben der Gäste können die dann wählen oder sich nach den Getränke-Vorschlägen des Hosts richten.

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Tisch decken: So gelingt es Schritt für Schritt

Haben Gartenfreunde alles beisammen, geht es ans Tischdecken. Dabei gehen Gärtnerinne und Gärtner wie folgt vor:

Stehe alles an seinem richtigen Platz, fehlt noch die Dekoration. Die sollte in der Regel eher dezent ausfallen, da ein zu opulent dekorierter Tisch schnell überladen aussieht. Salzstreuer, Blumen oder Kerzen kommen dabei in die Mitte des Tischs. Ein hilfreicher Tipp ist, Kerzen bereits ein Mal kurz anzuzünden. So lassen sie sich am Abend selbst schneller erleuchten. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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