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Tee kochen: Diese Fehler sollten Sie vermeiden!

  • Stephanie Drewing
    vonStephanie Drewing
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Beim Tee kochen gibt es einiges zu beachten, wie etwa die richtige Wassertemperatur oder wie lange der Tee ziehen sollte. Diese Fehler sollten Sie nicht machen.

München – In Deutschland trinkt jeder etwa 26 Liter Tee im Jahr. Bis auf die Ostfriesen, die sind die weltweit größten Tee-Trinker: Mit 300 Litern Tee im Jahr schlagen sie sogar die Chinese, Japaner und Briten! Da es verschieden Arten von Tee gibt, gibt es ebenso viele unterschiedliche Wege, um Tee zuzubereiten. Hier finden Sie einige allgemeine Informationen und Tipps, Tee zu kochen.

Tee kochen: So bereiten Sie Tee richtig zu

Tee wird aus den Bestandteilen der Teepflanze (Camellia sinensis und Camellia assamic) gewonnen. Dabei werden die Blätter, Knospen und die Stiele verwendet. Dass es dennoch unterschiedliche Teesorten gibt, kommt durch die unterschiedlichen Arten des Anbaus und der nachfolgenden Verarbeitung. Laut dem deutschen Lebensmittelrecht ist nur Tee aus der Teepflanze echter Tee. Früchte- oder Kräutertees dagegen sind nur „teeähnliche Erzeugnisse“. Diese Sorten sind in Deutschland sehr beliebt, da heimische Kräuter und Früchte auch Heilpflanzen sind und durch heiße Aufgüsse Beschwerden lindern können. Gerade im Winter machen sich viele Gärtner und Gärtnerinnen Tees mit den Pflanzen aus ihrem Garten. Aber auch Ingwer-Tees werden immer beliebter.

Aus der Teepflanze werden folgende Tee-Sorten gewonnen:

  • Schwarzer Tee: Wird aus den Blättern der Teepflanze gewonnen und fermentiert. Die Blätter werden dadurch schwarz.
  • Grüner Tee: Wird ebenfalls aus den Blättern der Teepflanze gewonnen, aber die Blätter werden kurz erhitzt und behalten ihre grüne Farbe.
  • Weißer Tee: Wird aus den ungeöffneten Blattknospen gewonnen. Die Knospen werden ebenfalls kurz erhitzt, um die Fermentation zu verhindern.

Tee kochen: Die wichtigsten Bestandteile der perfekten Tee-Zubereitung

Zum Tee-Kochen braucht man nicht sonderlich viel, außer Tee, heißes Wasser und eine Teekanne.

Der Tee sollte nicht mit kochendem Wasser übergossen werden, sondern das Wasser sollte vorher ein wenig abkühlen. Doch nicht nur die Temperatur, sondern auch die Wasserqualität entscheidet, wie gut ein Tee schmeckt. Je mehr Kalk im Wasser zu finden ist, umso bitterer schmeckt der Tee. Wenn Sie eine Wasserhärte von mehr als sieben haben, sollten Sie einen Wasserfilter verwenden. Die Wasserhärte für Ihren Wohnort erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorger.

Die perfekte Wasser-Temperatur zum Tee kochen:

  • Schwarzer Tee: 90 Grad Celsius
  • Grüner Tee: 70 Grad Celsius
  • Weißer Tee: 60 Grad Celsius
  • Früchte- und Kräutertee: 100 Grad Celsius

Die Tee-Menge und die Ziehdauer werden auf der Packung meist angegeben. Bei Tee, der nur kurz gezogen hat, werden die enthaltenen Bitterstoffe weniger gelöst. Daher schmeckt der Tee meist milder. Wenn der Tee länger zieht, lösen sich auch die Bitterstoffe und der Tee schmeckt herber.

Nach dem Ziehen sollten alle Teesorten einmal umgerührt werden. Vermeiden Sie es, den Teebeutel auszudrücken. So gelangen nur mehr Bitterstoffe in das Getränk.

Tee kochen: Die richtige Lagerung

Das Aroma von Tee verflüchtigt sich leider sehr schnell. Daher ist die Empfehlung, Tee nur in kleinen Mengen zu erwerben und schnell aufzubrauchen. Tee-Liebhaber lagern ihren Tee in luftundurchlässigen Behältern. Am besten sind diese Behälter auch nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt und werden kühl gelagert. Falls Sie den Tee nicht rechtzeitig aufbrauchen können, kann er auch weiterverarbeitet werden in Kuchen, für Gesichtsmasken oder auch für einen leckeren Tee-Schokoladen-Aufstrich*, wie bei merkur.de vorgestellt. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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