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Steckrübe: Deswegen müssen Sie das Gemüse in Ihren Speiseplan einbauen

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen sind drei frisch geerntete, violette Steckrüben auf dunkler Erde (Symbolbild).
Steckrüben enthalten viel Vitamin C (Symbolbild). © Imago

Steckrüben finden immer häufiger den Weg auf den Teller, denn das einst verpönte Knollengemüse ist mittlerweile ein wichtiger Nährstoff-Lieferant.

Hamburg – Geschmacklich erinnern Steckrüben an Kartoffeln, weswegen es sich im Herbst durchaus anbietet, in Gerichten etwas kreativ zu werden und die bekannte Kartoffel zwischenzeitlich zu ersetzen. Das lohnt sich, denn mittlerweile gibt es zahlreiche Züchtungen, die aus der einst als Notnahrung verschrienen Rübe eine wahre Delikatesse gezaubert haben. Gesund und gut für Menschen, die abnehmen wollen, ist das Gemüse allemal.

Steckrübe: Deswegen müssen Sie Wurzelknollen im Herbst genießen

Die Steckrübe kam im 17. Jahrhundert nach Deutschland herüber, weswegen sie hierzulande unter anderem auch den Namen Schwedenrübe trägt. Wie genau sich die Steckrübe entwickelte und woher sie ursprünglich stammt, ist bis heute ungeklärt. Expertinnen und Experten vermuten allerdings, dass sie sich aus einer Kreuzung aus Kohlrabi und Herbstrübe bildete. Weitere Bezeichnungen sind deshalb auch Butterrübe, Erdkohlrabi, Unterkohlrabi, Bodenkohlrabi oder auch Runke.

Wer im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt nach der perfekten Steckrübe sucht, sollte laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) am besten zu einer kleinen, prallen Knolle greifen, die eine glatte, violette Schale hat. Diese Schale müssen Gartenfreunde vor der Zubereitung dann gründlich entfernen. Köchinnen und Köche, die die Steckrübe erst etwas später verwenden wollen, lagern die Knolle bis zu drei Wochen im Kühlschrank. Wichtig ist, sie vor der Lagerung nicht zu waschen, da sie sonst schneller fault.

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Steckrübe: Das steckt drin

Was die Steckrübe so besonders macht, ist nicht nur ihr süßlicher, an Möhren erinnernder Geschmack, sondern auch ihre Inhaltsstoffe. So enthalten Steckrüben beispielsweise:

Das enthaltene Vitamin A sorgt beispielsweise für gesunde Haut und Haare. Dabei gilt die Devise: Je rötlicher die Knolle ist, desto mehr Vitamin A ist enthalten. Die ätherischen Öle der Steckrübe beruhigen daneben den Magen und Darm, ebenso der hohe Anteil an Stärke in der Knolle. Vom süßen Geschmack der Steckrüben müssen sich Gartenfreunde übrigens nicht fehlleiten lassen, denn der Zuckeranteil ist recht gering und es ist kaum Fett enthalten – sie ist also der perfekte Schlankmacher. Daneben ist die enthaltene Menge Vitamin C besonders im Herbst und Winter nicht zu verachten. Nur rund 200 Gramm Steckrüben decken schon die Hälfte des täglichen Vitamin-C-Bedarfs ab. Von September bis Oktober versorgt die Steckrübe den Körper also mit den wichtigsten Nährstoffen*.

Steckrübe: So gelingt die Zubereitung

Die Steckrübe lässt sich in vielen Varianten zubereiten. Am einfachsten und schnellsten ist sie wohl als Rohkost serviert. Es lohnt sich, die Rübe dafür zu raspeln und in Kombination mit Apfelscheiben aufzutischen. Besonders bekannt sind Steckrüben laut dem NDR auch aus Eintöpfen in Kombination mit Kartoffeln und Möhren oder als Steckrübenmus. Gut schmeckt auch eine Steckrübencremesuppe. *RUHR24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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