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Jetzt Brokkoli und Erbsen säen, in wenigen Tagen junges Gemüse ernten

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Von: Ines Alms

Endlich frisches Grün: Sprossen, Keimlinge und Grünkraut stillen im Winter die Sehnsucht nach knackigem Gemüse. Hier lohnt der Griff zu ungewöhnlichem Saatgut.

Schonmal junge Sonnenblume gegessen? Es muss nicht immer Kresse sein. Wer sich in der kalten Jahreszeit mit gesunder Frischkost versorgen möchte, kann sich auf der Fensterbank mit wenig Aufwand auch etwas größeres Gemüse ziehen – innerhalb von zwei Wochen wachsen Sorten wie Zuckererbsen oder Brokkoli zu jungen Pflanzen heran, die das Butterbrot oder das Wokgemüse etwas extravaganter machen.

Sprossen, Keimlinge & Co.: Jetzt Erbsen und Brokkoli säen

Eine Person nimmt junge Erbsenpflanzen aus einer Anzuchtschale.
Eine Anzuchtschale, Saatgut und eine Fensterbank – mehr benötigt man nicht, um Grünkraut wie Erbsen zu ziehen. © Panthermedia/Imago

Wer sich zu Hause der Mini-Gemüsezucht widmen möchte, hat die Wahl zwischen Keimlingen, Sprossen und Grünkraut. Während Keimlinge lediglich aufgeplatzte Samen mit ganz zarten Wurzeln bezeichnen, handelt es sich bei der Sprosse schon um einen Stängel mit Keimblättern. Noch eine Nummer größer ist das Grünkraut, junge Pflanzen, die schon mehrere Blättchen haben, auch Microgreens genannt.

Essbar sind in der Regel alle Teile, nur beim Grünkraut sollte man auf die Wurzeln verzichten. Aus gutem Grund, denn während man Sprossen und Keimlinge nur in Wasser kultivieren kann, erfolgt der Anbau von Grünkraut am besten in etwas Erde, die nicht keimfrei ist und somit hygienisch bedenklich werden könnte. Einmal gesät, lassen sich die Pflanzen nach sieben bis 20 Tagen ernten und ergeben auf dem Teller nicht nur ein Topping, sondern schon fast eine kleine Gemüsemahlzeit. Neben Erbsen und Brokkoli sind auch folgende Sorten empfehlenswert:

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Die Vorteile von Microgreens sind zahlreich: Sie lassen sich auch ohne viel Platz und Zubehör schnell im Zimmer heranziehen. Außerdem sind sie ein richtiges Superfood: Direkt vor dem Verzehr geerntet, strotzen sie vor Vitaminen, vor allem Vitamin C und B-Vitaminen, sowie sekundären Pflanzenstoffen. Zusätzlich liefern sie wertvolles Eiweiß.

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