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Sorbet, Granita und Parfait: So bereiten Sie die leckeren Abkühlungen zu

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Von: Anna Katharina Küsters

Sorbet, Granita und Parfait sind leichte Alternativen zum Milcheis und kühlen Gartenfans im Sommer schön ab. Sie lassen sich leicht selbst herstellen.

Bonn – Der Sommer lässt sich noch viel besser aushalten, wenn Gartenfans ab und an ein kaltes Eis schlecken können. Doch es muss nicht immer Milcheis sein, denn Sorbet, Granita oder Parfait lässt sich kurzerhand auch selbst machen. Dabei kommen sogar die liebevoll kultivierten Beeren und andere Früchte aus dem Garten zum Zug. Wer es mag, der kann sich sogar herzhaftes Sorbet herstellen und dafür selbst gezogene Gurken verwenden.

Sorbet, Granita und Parfait: So bereiten Sie die leckeren Abkühlungen zu

Klettert die Temperaturanzeige nach oben, ist es höchste Zeit für ein leckeres, kühles Eis. Und das muss nicht zwangsläufig aus Milch bestehen, es gibt durchaus auch leichtere Alternativen. So zum Beispiel bei einem Sorbet, einer Granita oder einem Parfait. Die drei Eisvarianten unterscheiden sich wie folgt:

Jede dieser Eisvarianten lässt sich noch auf bestimmte Art und Weise verfeinern. So eignet sich Sorbet beispielsweise wunderbar dazu, Früchte aus dem Garten zu verwerten. Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, aber auch Birnen und Äpfel, Zitronen oder Melone passen als Grundlage sehr gut für ein Sorbet*.

Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) braucht es für ein leckeres Himbeer-Sorbet lediglich Wasser und Zucker, die Gartenfans gemischt mischen und aufkochen. Danach die Hälfte der Zucker-Wasser-Mischung mit den Himbeeren vermengen und pürieren und die Masse durch ein Sieb streichen. Das gesiebte Püree mit dem Rest der Zuckerlösung mischen und in die Tiefkühltruhe stellen. Entdecken Gartenfreunde Kristalle auf der Masse, das Ganze mit einer Gabel kräftig durchrühren. Damit verhindern Gärtnerinnen und Gärtner, dass die Konsistenz des Sorbets zu hart wird.

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Sorbet, Granita und Parfait: Granita und Parfait aus Italien und Frankreich

Weniger bekannt als das Sorbet sind hierzulande Granita und Parfait. Die italienischen und französischen Eis-Varianten unterscheiden sich in der Konsistenz und den Zutaten vom Sorbet.

So ist eine Granita in Italien beispielsweise ein beliebtes, festes Getränk zum Frühstück. Dabei kochen Gartenfreunde genau wie beim Sorbet Zucker und Wasser auf, geben beispielsweise Zitronensaft hinzu und lassen das Ganze ziehen. Laut dem BZfE runden Zitronenabrieb und Basilikumblättchen die Granita ab. Auch hierbei müssen Gärtnerinnen und Gärtner beim Gefrierprozess aufpassen und kräftig rühren, damit die Eis-Variante nicht zu hart wird. Zitronensaft ist die häufigste Zutat, aber auch Espresso oder Wein sind nicht ungewöhnlich.

Das Parfait aus Frankreich hingegen müssen Gartenfans nicht rühren, während es erkaltet. Stattdessen setzen Köchinnen und Köche in Frankreich auf Eigelb, das sie mit Zucker zusammen in einem heißen Wasserbad aufschlagen. Danach lassen sie das Ganze abkühlen und mischen es mit Schlagsahne, pürierten Früchten und Joghurt. Wer möchte, fügt noch Vanille und Limettensaft hinzu, bevor er das Parfait in eine Kastenform füllt und ins Gefrierfach stellt. Nach drei Stunden lässt sich die Mischung stürzen und als schön geschnittene Scheiben perfekt als Dessert auftischen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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