1. 24garten
  2. Gesund ernähren
  3. Selbstversorger

Ihre Tomaten schmecken nie? Mit diesen drei Tipps schon – Backpulver kann helfen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jasmin Pospiech

Knackige, reife Tomaten schmecken köstlich, wenn sie denn auch gelingen. Wer als Hobbygärtner Probleme hat, bekommt mit diesen Life-Hacks schnell pralle Früchtchen.

München – Bald ist es wieder soweit: Dann können Hobbygärtner eine der beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen anpflanzen: die Tomate. Allerdings müssen sich die meisten noch bis nach den Eisheiligen, also bis Mitte Mai, gedulden. Wer solange nicht warten mag, kann sie bereits Ende März in einem Mini-Gewächshaus kultivieren.

Ihre Tomaten schmecken nie? Mit diesen drei Tipps schon – und wie Backpulver helfen kann

Schließlich mag es das Fruchtgemüse gerne sonnig, warm und lieber windgeschützt. Wem das zu aufwendig ist, der kann auch vorgezogene Pflanzen im Gartencenter kaufen. Wenn es dann von den Temperaturen draußen angenehm genug für die roten Früchtchen ist, heißt es: ab ins Gartenbeet!

Eine Tomatenpflanze. (Symbolbild)

Tomaten können vorkultiviert werden. (Symbolbild) © Andrea Warnecke/dpa

Doch wenn sie dann Ende Juli erntereif sind, erlebt mancher Gartenfreund eine böse Überraschung: Sie sind nicht prall, knackig genug oder überzeugen geschmacklich nicht. Viele rätseln dann, was sie dagegen tun können. Doch mit ein paar einfachen und genialen Kniffen, unter anderem auch mit der Allzweckwaffe Backpulver, sorgen Sie dafür, dass es dieses Jahr anders wird.

1. Tomaten schmecken nicht: Besser Tomaten waagerecht anpflanzen

Dieser Tipp wird viele wundern, wachsen Tomaten doch eigentlich senkrecht. Hier die Logik dahinter: Pflanzen Sie das beliebte Gemüse waagerecht an, können die Früchte ein robusteres Wurzelsystem bilden. Das geht, indem Sie ein kleines Loch in der Erde machen und das kleine Pflänzchen seitlich hineinlegen. (Tomaten nachreifen lassen: Sind Sie noch grün, bringen Sie sie am besten schnell ins Haus)

Doch aufgepasst: Die Blätter an der Pflanzenspitze sollten dabei über dem Erdboden sein. Dennoch wird die Tomatenpflanze schließlich ganz normal, also senkrecht, wachsen. Ihre Wurzeln werden allerdings viel stärker sein. (Braune Dellen auf Tomaten und Paprika im Eigenanbau - Ist das Gemüse noch essbar?)

2. Tomaten schmecken nicht: Backpulver um die Tomaten streuen

Backpulver kennen die meisten nur aus der Küche zum Backen oder aus dem Haushalt, um hartnäckige Flecken zu entfernen. Doch auch im Garten kann es nützlich sein! Auch bei den Tomaten kann das weiße Pulver wahre Wunder bewirken. Wenn die Pflanze schon etwas größer ist, mindestens 2,5 Zentimeter groß, streuen Sie einfach ein paar Teelöffel Backpulver um den Tomatenstrauch.

Ein paar Wochen vor der geplanten Ernte ist es ratsam, dies zu wiederholen. Aber achten Sie darauf, dass die Früchte selbst nicht in Kontakt mit dem Pulver kommen. Aber warum das Ganze? Backpulver verringert den Säuregehalt im Boden, sodass die Tomaten am Ende auch köstlich schmecken werden. Damit sie es auch sehr lange tun, auch nachdem sie geerntet wurden, empfiehlt es sich, diese niemals im Kühlschrank zu lagern, sondern lieber bei Zimmertemperatur.*

3. Tomaten schmecken nicht: Überreife Tomaten wiederverwenden

Überreife, matschige Tomaten landen oftmals auf dem Bio-Müll beziehungsweise Kompost. Was an sich nicht schlimm ist, muss aber nicht sein. Gartenfreunde haben dagegen die Möglichkeit, einfach die Kerne dieser Tomaten wieder neu einzupflanzen. Nehmen Sie dazu einfach einen mit Erde befüllten Blumentopf.

Schneiden Sie das überreife Gemüse in Scheiben, legen Sie sie auf die Erde. Nun bedecken Sie die Scheiben mit einer weiteren Erdschicht. Gießen Sie die neu heranwachsende Pflanze abschließend die nächsten sieben bis 14 Tage gelegentlich mit Wasser. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant