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Teig einfrieren: Diese Teige dürfen für einige Wochen ins Gefrierfach

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Von: Franziska Irrgeher

Teig ist je nach Art schnell gemacht oder recht aufwendig. Wer dann nicht direkt damit arbeiten möchte, kann Teige auch einfrieren. Einige eignen sich dafür besonders gut.

München – Teig ist die Grundlage vieler leckerer Backwaren und Süßspeisen, doch manchmal wäre es ganz praktisch, sich die halbe Arbeit zu sparen und Teig anzufrieren. Aber geht das überhaupt? Ja, durchaus, es kommt auf die Teigart an. Auch die Vorbereitung sollte stimmen, dann steht der Aufbewahrung des Teiges nichts mehr im Weg.

Teig einfrieren: Diese Teigarten dürfen ins Gefrierfach

Teig zu machen, kann anstrengend sein und viel Zeit in Anspruch nehmen. Ob Hefeteig, Sauerteig oder Pizzateig, sie alle brauchen etwas Zeit. Da wäre es doch praktisch, den fertigen Teig einfach einzufrieren, schließlich gibt es auch im Supermarkt Teig zu kaufen. Um Teig selbst einzufrieren, sollte zuerst klar sein, bei welchen Rezepten das klappt.

Zu sehen ist frischer Teig als Fladen auf einem Holzbrett, weißer Untergrund, dahinter ein Nudelholz und eine Eierschale (Symbolbild).
Teig lässt sich in den meisten Fällen problemlos einfrieren (Symbolbild). © Andrey Cherkasov/Imago

Folgende Teige lassen sich beispielsweise nach Aussage von Melanie Michel bei Wir in Bayern einfrieren:

Darüber hinaus klappt das Einfrieren aber auch mit Pizzateig, Blätterteig und Foloteig und sogar mit Kuchenteig.

Teig einfrieren: Die richtige Vorbereitung und Methode sind wichtig

Damit der Teig aber nach dem Auftauen noch brauchbar ist, gibt es je nach Rezept verschiedene Dinge, die beachtet werden müssen.

Hefeteig sollte laut Melanie Michel beispielsweise vor dem Weiterverarbeiten über Nacht im Kühlschrank bleiben und danach noch bis zu zwei Stunden herausgenommen werden, ehe er genutzt wird. Wie lecker.de berichtet, darf der Hefeteig aber vor dem Einfrieren nicht gehen. Mürbteig sei laut Michel in Frischhaltefolie gewickelt gut zum Einfrieren geeignet und Quark-Öl-Teig sollte am Tag vor der Verarbeitung in den Kühlschrank umziehen.

Bei Filoteig oder Blätterteig können Sie sich an den Teigen aus dem Supermarkt orientieren. Der Teig sollte vor dem Einfrieren also ausgerollt werden, darauf kommt Backpapier und dann wird alles eingerollt und in Frischhaltefolie möglichst luftdicht verpackt.

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Pizzateig lässt sich sowohl roh als auch gebacken einfrieren. Für rohen Pizzaboden wird der Teig ausgerollt und kommt dann in der passenden Form in einen Gefrierbeutel. Auch dieser Teig sollte besser erst nach dem Auftauen gehen.

Kuchenteig kann ebenfalls ins Gefrierfach, ähnlich wie Flioteig lässt er sich beispielsweise gut ausgerollt und mit Backpapier bedeckt und anschließend wieder eingerollt einfrieren. Eine Nacht sollte er dann zum Auftauen im Kühlschrank verbringen.

Unabhängig vom Teig sollten Kochfreundinnen und Kochfreunde sicherstellen, dass der Teig keinen Gefrierbrand bekommt. Übrigens lassen sich sogar rohe Eier einfrieren, wenn beim Backen mal welche übrig geblieben sind. Sauerteig lässt sich sogar im Garten nutzen. Wie lange Teig im Gefrierschrank haltbar ist, sollten Sie je nach Art und Rezept bestenfalls vorher klären und den Beutel oder das Gefäß entsprechend mit Ablaufdatum und Name des Teiges beschriften. So kommt es später nicht zu Verwechslungen.

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