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Salbei-Bonbons selbst machen: So stellen Sie die Hilfe gegen Halsschmerzen her

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Von: Anna Katharina Küsters

Salbeiblätter können noch viel mehr sein, als nur Teeblätter. Aus ihnen lassen sich auch Bonbons herstellen, die im Winter gegen Halsschmerzen helfen.

Bonn – Ein Kräuterbeet versorgt viele Gartenfreunde besonders im Sommer mit vielen Heilkräutern und leckeren Gewürzen für selbst gekochte Gerichte. Salbei darf dabei auf keinen Fall fehlen. Selbst ohne Balkon lässt sich Salbei gut auf der Fensterbank anpflanzen. Aus seinen Blättern lässt sich nicht nur leckerer Tee zubereiten, sondern auch selbst gemachte Salbei-Bonbons.

Salbei-Bonbons selbst machen: Mit dieser Anleitung gelingt es

Echter Salbei oder auch Küchensalbei genannt, trägt den botanischen Namen Salvia officinalis und gehört zur Familie der Lippenblütler. Das weltweit vorkommende Kraut ist in über 850 Arten vertreten und Menschen wissen schon lange um seine heilende Wirkung. Grund für den würzigen Geschmack der silbrigen, mit feinen Haaren überzogenen Blätter sind die in ihnen enthaltenen ätherischen Öle Thujon und Kampfer. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) ist erst seit dem späten Mittelalter bekannt, dass Salbei auch wunderbar in der Küche einsetzbar ist, davor galt es hauptsächlich als Heilpflanze.

Mittlerweile sind neben dem bekannten Küchensalbei auch viele Ziersalbei-Arten bekannt und beliebt. Seine Blätter lassen sich zwar nicht essen, sie bieten Insekten aber eine gute Anlaufstelle für Nektar und Pollen, genau wie beim Echten Salbei*. Wer sich Salbei ins Beet setzt, der sollte der Pflanze einen sonnigen bis halbschattigen Platz einräumen und für lockeren, nährstoffreichen Boden sorgen. Zwischen Juni und August blüht der Küchensalbei, davor sollten Gartenfans die Blätter zur Verwertung ernten. Ein Mal im Jahr braucht Salbei einen kräftigen Rückschnitt, damit die mehrjährige Pflanze im Garten mit der Zeit nicht von innen verkahlt oder auseinanderbricht.

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Salbei-Bonbons selbst machen: So leicht geht es

Im Juni und Juli fällt die Salbei-Ernte besonders gut aus. Beim Küchensalbei kommt dann teilweise so viel zusammen, dass Gartenfreunde nicht alles verwerten können. Doch aus einer Handvoll Salbeiblättern lassen sich wunderbar Salbei-Bonbons selbst herstellen. Weitere Zutaten sind laut dem Bayerischen Rundfunk (BR) dafür folgende:

Haben Gärtnerinnen und Gärtner alles beisammen, müssen sie laut dem BR als Erstes die Salbeiblätter klein pürieren. Danach lassen sie den Zucker im Wasser kochen, bis er sich aufgelöst hat und geben dann den Honig dazu. Karamellisiert das Ganze, ist es Zeit, den Topf vom Herd zu nehmen und den Salbei sowie den Zitronensaft hinzuzugeben. Die Mischung gut verrühren und dann auf eine eingeölte Silikonplatte gießen. Sobald die Masse etwas anzieht, mit einem Spachtel die Bonbongrundmischung immer wieder falten und später zu langen Strängen formen. Dann mit einem Messer kleine Bonbonstücke daraus schneiden.

Damit die Bonbons nicht zu sehr aneinanderkleben, hilft es laut dem BR, sie in Puderzucker zu wälzen. Die Bonbons in ein Glas füllen und luftdicht verschließen. Hilft garantiert bei Halsschmerzen und leichten Erkältungen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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