Rosmarinstrauch. (Symbolbild)
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Rosmarin ist ein altbewährtes Hausmittel gegen kalte Füße. (Symbolbild)

Einfach und altbewährt

Rosmarin als Fußbad: Mit diesem Hausmittel bekommen Sie keine kalten Füße mehr

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Was viele nicht wissen: Rosmarin ist nicht nur winterhart, sondern macht auch die kalte Jahreszeit erträglicher. So heizt das Kraut als Fußbad mächtig ein.

München – Viele Frauen leiden an kalten Füßen. Die Gründe dafür sind noch nicht hundertprozentig geklärt. Doch die Wissenschaft geht davon aus, dass Frauen biologisch gesehen weniger Muskel- und Körpermasse besitzen und infolgedessen auch weniger Wärme produzieren.

Rosmarin als Fußbad: Mit diesem Hausmittel bekommen Sie nicht mehr so schnell kalte Füße

Diese wird dann für die wichtigsten Körperfunktionen benötigt, die Extremitäten spielen dagegen eine eher untergeordnete Rolle. Ganz besonders im Winter kann dies zum Problem werden, schließlich schwächen ständig kalte Füße auch das Immunsystem. (Kurkuma, Zimt & Co.: Mit diesen sechs Gewürzen aus dem Garten peppen Sie Ihre Herbstgerichte auf)

Doch die „Gartenmoni“ weiß dagegen ein altes Hausmittel: ein Fußbad mit Rosmarin. (Ingwertee: So bereiten Sie das heiße Getränk richtig zu) Das Rezept dazu ist ganz einfach, wie sie im Video erklärt:

Besitzen Sie keinen Garten, können Sie auch getrockneten Rosmarin im Super- oder Biomarkt kaufen. Wenn Sie bereits einen Rosmarinstrauch in Ihrem Garten haben, dann schneiden Sie einfach ein paar Zweige des Rosmarins ab. Doch achten Sie darauf, dass Sie diese nicht zu nah am Boden entfernen, da dort das Holz bereits älter und trockener ist.

Rosmarin als Fußbad gegen kalte Füße: So geht das Rezept – und wer sich hüten sollte

Als nächstes hängen Sie die Rosmarinzweige zum Trocknen am besten an einem hellen und trockenen Raum auf. Sie können sie alternativ auch auf ein Tablett legen. Nach etwa zwei bis drei Wochen sollte der Rosmarin schließlich getrocknet sein. Nun zupfen Sie die einzelnen Nadeln ab und füllen sie in ein Schraubglas.

Für ein Fußbad geben Sie nun etwa zwei Esslöffel getrockneten Rosmarin in ein Liter Wasser, das Sie zuvor aufgekocht haben. Lassen Sie den Rosmarin im Wasser etwa zehn Minuten ziehen. Dann gießen Sie das Ganze durch ein Sieb und geben den Sud schließlich in eine Wanne mit warmem Wasser. (Kräuterheilsalbe: So stellen Sie sie ganz einfach selbst her – nur mit natürlichen Zutaten)

Nun können Sie die Füße darin eintauchen und das Fußbad für 15 Minuten genießen. Da Rosmarin die Durchblutung fördert, werden Sie danach angenehm warme Füße haben.

Aber Vorsicht: Da Rosmarin sehr stimulierend wirken kann, sollten Sie das Fußbad nicht vor dem Schlafengehen machen. Darüber hinaus sollten auch Menschen, die bereits an Bluthochdruck leiden, besser auf das Fußbad verzichten, da Rosmarin zusätzlich den Blutdruck in die Höhe treiben kann.

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