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Liebstöckel: Ein gesundes und leckeres Würzkraut aus dem Garten

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Von: Franziska Irrgeher

Liebstöckel ist ein wahres Superfood, das bei Krankheiten wie Gicht und Rheuma helfen kann. Anbauen lässt sich das Kraut auch ganz einfach im heimischen Garten.

München – Liebstöckel kennen viele wahrscheinlich vom Geschmack, jedoch nicht unbedingt als Würzkraut an sich. Liebstöckel kommt gerne in Suppen und ist den meisten wahrscheinlich durch „Maggi“ bekannt, denn es heißt umgangssprachlich auch „Maggikraut“. Doch auch reiner Liebstöckel hat so einiges drauf und ist gut für den Körper.

Liebstöckel: Gesundes und leckeres Würzkraut aus dem Garten

Liebstöckel ist wie auch die Brennnessel ein wahrer Allrounder unter den Gartenpflanzen. Levisticum officinale ist eine Staude, die bis zu zwei Meter hoch werden kann. Liebstöckel blüht in den Sommermonaten Juli und August, gehört zu den Doldenblütlern und kommt entgegen des Namens, der auf Italien verweist, aus Vorderasien. Früher galt Liebstöckel auch als Aphrodisiakum, ebenso wie zahlreiche andere Pflanzen.

Geschmacklich erinnert Liebstöckel etwas an Sellerie, hierzulande kennen viele die Pflanze durch das Maggi-Würzmittel. Reine Liebstöckel-Blätter haben aber auch einiges zu bieten und passen zu vielen Speisen.

Die Vorteile von Liebstöckel für die Gesundheit:

Die Anwendung ist dabei unterschiedlich, Tee beispielsweise hilft bei Halsschmerzen. Da Liebstöckel auch ohne den Zusatz von Salz schon intensiv im Geschmack ist, kann er Salz überflüssig machen. Jedoch sollten Liebstöckel-Fans es nicht übertreiben, denn enthaltene Furanocumarine können in größeren Mengen die Haut sensibler für Sonnenstrahlen machen.

Einige andere Einsatzbereiche wie etwa Blähungen erfordern nicht die Liebstöckel-Blätter, sondern seine Wurzeln. Bestenfalls informieren Sie sich also beim Apotheker oder Kräuterladen des Vertrauens über geeignete Präparate.

Liebstöckel: So wird er angebaut

Vor allem aber dient Liebstöckel noch immer als Würzkraut in der Küche. Auch für Allergiker ist Liebstöckel eine beliebte Alternative zur meist problematischen Gemüsebrühe*. Wer damit Suppen würzen oder daraus Pesto und eine Würzpaste selbst machen will, sollte die Staude selbst anbauen.

Diese Bedingungen braucht Liebstöckel im Garten:

Geerntet wird abhängig von den gewünschten Pflanzenteilen. Blätter können Sie schon jung ernten, bestenfalls vor der Blüte. Samen dagegen erst im Spätsommer. Auch Wurzeln können geerntet und verarbeitet werden, jedoch sollte die Pflanze dafür mindestens drei Jahre alt sein. Geerntet wird im Herbst. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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