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Kresse anbauen: So einfach ziehen Sie sie zuhause selbst

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Von: Franziska Irrgeher

Kresse schmeckt lecker, sieht hübsch aus und ist extrem einfach zu ziehen. Besonders Anfänger in der Anzucht können so schnell Erfolgserlebnisse verbuchen und leckeres Grün ernten.

München – Wenn es draußen schneit, kalt und trüb ist, können Pflanzenfans den Garten nach drinnen verlegen. Ein kleines Anzuchtgefäß reicht aus, um Kresse zu säen und bald ernten zu können. Mit Kresse holen Sie sich nicht nur ein Stück Garten in die Wohnung, sondern auch eine überaus leckere und gesunde Pflanze.

Kresse anbauen: So einfach ziehen Sie sie zuhause selbst

Ob Kresseigel oder normaler Anzuchttopf ist egal. Kresse wächst gut, schnell und einfach. Vor allem für Kinder kann das ein spannendes Experiment im Lockdown sein, denn selten sieht man so schnell Ergebnisse.

Kresse liefert unter anderem Vitamin C, ist also überaus gesund. Kapuzinerkresse aus dem Garten kann sogar als natürlicher Antibiotika-Ersatz herhalten. Aber im Winter reicht erstmal auch Kresse für das nächste selbst gebackene Brot aus. Gemeint ist mit Kresse in unserem Fall Lepidium sativum, also normale Gartenkresse. Brunnenkresse ist für drinnen weniger geeignet.

Tipps für den Kresse-Anbau in der Wohnung:

Vom Ansäen bis zur wachsenden Kresse dauert es im Idealfall nur eine Woche. Diese Keimlinge müssen dann unbedingt geerntet werden, bevor sie blühen. Gut für die Ernte geeignet sind Scheren, Pflanzenfans schneiden die Kresse damit einfach direkt aufs Brot oder ein anderes Gericht.

Die Aufbewahrung im Kühlschrank ist kurzzeitig möglich, jedoch zählt Kresse zu den Lebensmitteln, die nicht eingefroren werden sollten, da sie sonst matschig wird. Im Sommer kann Kresse natürlich auch draußen im Beet gepflanzt werden, auch dann ist aber schnelles Abernten angesagt.

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