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Kochtipps zur Steckrübe: So gesund und lecker ist das Wintergemüse

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Von: Franziska Irrgeher

Die Steckrübe ist nicht besonders beliebt, doch das sollte sich definitiv ändern. Das gesunde Wintergemüse kann leicht zubereitet werden und schmeckt gut.

München – Die Steckrübe ist, auch wenn man ihr das nicht ansieht, eine Unterart von Raps. Als typisches Wintergemüse taucht sie vorwiegend im Oktober und November im Supermarkt auf, bis in den Dezember oder Januar hinein ist sie regional erhältlich. Andere Namen sind beispielsweise Kohlrübe, Runkelrübe oder regional auch Wruke oder Dodschn. Auch wenn sie optisch kein Highlight ist, die Steckrübe ist gesund und vielseitig einsetzbar. Wir geben einige Küchentipps rund um das Wintergemüse.

Kochtipps zur Steckrübe: So gesund ist das Wintergemüse

Wer eine Steckrübe im Markt entdeckt, wird sie aufgrund der Optik eher nicht kaufen, doch die Inhaltsstoffe überzeugen. Die Rüben sind etwa kopfgroß, rundlich und die Schale kann von violett oder rötlich bis gelblich fast jede Farbe haben, das Fleisch ist hell. In Deutschland gibt es Steckrüben seit dem 17. Jahrhundert und viele kennen sie vielleicht eher als Notnahrung und nicht gerade als kulinarische Delikatesse. Doch was nicht ist, kann noch werden, denn die Steckrübe verdient definitiv Aufmerksamkeit.

In der Steckrübe findet sich vor allem eines: Traubenzucker. Doch abgesehen davon bietet sie folgende Vorteile:

Neben den Inhaltsstoffen hat die Steckrübe aber noch etwas zu bieten, nämlich ihre lange Lagerzeit. Im Keller hält sie lange, nach dem Kauf im Supermarkt kann sie immerhin noch einige Tage im Kühlschrank bleiben.

Zu sehen sind rohe Steckrüben, teils geschält und aufgeschnitten, daneben ein Sparschäler und ein Küchentuch (Symbolbild).
Steckrüben sind vielseitiger als man denkt (Symbolbild). © JB/Imago

Kochtipps zur Steckrübe: So bereiten Sie sie vor und kochen damit

Vorab sei erwähnt, dass die Steckrübe holzig sein kann. Je größer das Gemüse, desto höher ist die Chance. Daher ist Schälen sinnvoll. Der Geschmack erinnert etwas an Kohl, nicht umsonst heißt sie auch Kohlrübe. Sie schmeckt süßlich-herb, aber nicht zu dominant.

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Vor der Zubereitung sollten Sie die Rübe waschen und schälen. Grundsätzlich können Sie die Steckrübe vorab gewürfelt oder klein geschnitten kochen oder dünsten, ehe sie weiterverwendet wird. Theoretisch lässt sie sich auch roh essen.

Steckrüben eignen sich beispielsweise für Folgendes:

In Stifte geschnitten ergeben Steckrüben wunderbare Pommes. Das Gemüse ist somit definitiv vielfältiger als viele denken und wenn Sie die Kohlrübe mit anderem Gemüse und Kräutern kombinieren, wird es garantiert nicht langweilig.

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