Junge blonde Frau steht in der Küche vor einem Gasherd und gießt einen Kochtopf Beeren durch ein Sieb in einen weiteren Topf. Daneben stehen leere Einmachgläser.
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Marmelade im Sommer selbst kochen ist einfacher als viele denken (Symbolbild).

Süße Erinnerung an den Sommer

Gelee und Marmelade aus Beeren selbst machen: So klappt‘s mit dem Einkochen

  • Stephanie Drewing
    vonStephanie Drewing
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Marmelade und Gelee sind beliebt am Frühstückstisch. Mit diesen Tipps können Sie Marmelade aus frischen Beeren auch ganz leicht selbst herstellen.

München – Im Sommer gehören Beeren zu den beliebtesten Sommerfrüchten und versorgen unseren Körper mit Vitaminen, Mineral- und Pflanzenstoffen. Außerdem bestehen sie zu einem großen Teil aus Wasser und sind süß, ohne dabei übermäßig kalorienreich zu sein. Ein perfekter Snack an heißen Sommertagen also und mit selbst gemachter Marmelade bewahren Sie den Sommer im Glas für spätere Tage.

Gelee und Marmelade aus Beeren selbst machen: So klappt‘s mit dem Einkochen

Beeren sollten immer möglichst frisch und reif verarbeitet werden. Ein Blick in den Saisonkalender hilft, um herauszufinden, welche Beeren wann reif sind. Im Kühlschrank halten sich Beeren meist zwei bis drei Tage. Frische Früchte eigenen sich vor allem als süße Beilage von Nachspeisen, Pfannkuchen oder auch in Smoothies. Wer keine Marmelade aus seinem Obst aus dem Garten machen möchte, der kann die Früchte auch geputzt und geschnitten für den Winter einkochen.

Gelee und Marmelade aus Beeren selbst machen: Das ist der Unterschied zwischen Gelee, Konfitüre und Marmelade

In Deutschland gilt die EU-Konfitürenverordnung und diese regelt, welche Inhaltsstoffe bei welchen Begriffen enthalten sein müssen:

  • Marmelade: Pro Kilogramm Marmelade müssen mindestens 200 Gramm Zitrusfrüchte, Schalen, Fruchtmark oder Fruchtsaft enthalten sein.
  • Konfitüre: Konfitüre besteht aus allen anderen Fruchtsorten. Pro Kilogramm muss ein Fruchtmarkanteil von 350 Gramm enthalten sein. Für einige Früchte gibt es Ausnahmen, wo der Anteil auch unter 350 Gramm liegen kann. So zum Beispiel für Brombeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren. Ist mehr Frucht enthalten, darf es „Konfitüre-extra“ genannt werden.
  • Gelee: Lebensmittelrechtlich werden Gelees aus Fruchtsaft als Gelee einfach (Obstsaftanteil von mindestens 35 Prozent) oder Gelee extra (Obstsaftanteil von mindestens 45 Prozent) bezeichnet.

Marmeladen lassen sich auch ideal mit weiteren Zutaten aufpeppen: Chia-Samen eignen sich dafür perfekt*.

Gelee und Marmelade aus Beeren selbst machen: Das brauchen Sie

Um Marmelade selbst zu machen, benötigen Sie folgende Zutaten und Zubehör:

  • 1 Kilogramm Beeren, die sich für Marmelade eignen
  • Alternativ: 1 Liter Fruchtsaft aus Beeren für Gelee
  • 500 Gramm Gelierzucker
  • 1 Spritzer Zitronensaft oder ein Tütchen Pektin
  • Einen großen Topf
  • Schaumlöffel
  • Holzlöffel zum Umrühren
  • Marmeladengläser

So kochen Sie selbst Marmelade ein:

  • Beeren waschen und verlesen.
  • Beeren mit Gelierzucker und Zitronensaft mischen und etwa 30 Minuten Saft ziehen lassen.
  • Mischung unter Rühren aufkochen und etwa drei Minuten kochen lassen. Falls Schaum entsteht, diesen mit der Schaumkelle entfernen.
  • Marmelade in saubere Gläser füllen und für zehn Minuten auf den Deckel stellen. Danach wieder umdrehen und auskühlen lassen.

Am besten schmeckt die selbst gemachte Marmelade dann zu selbst gebackenem Brot wie ein uriges Bauernbrot oder zu einem Baguette. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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