Nicht so einfach wie gedacht

Fehler bei der Salatzubereitung: Das sollten Sie vermeiden

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Salat ist gesund und lecker. Zumindest wenn er richtig zubereitet wurde. Denn die Art der Zubereitung entscheidet über den Geschmack und Nutzen für den Körper.

München – Salat wird gerne im Rahmen von Diäten gegessen oder ersetzt eine Mahlzeit am Tag. Auch als Beilage ist er bestens geeignet. Bei all dem ist jedoch wichtig, wie der Salat zubereitet wird, damit der Körper auch den maximalen Nutzen aus den grünen Blättern zieht.

Fehler bei der Salatzubereitung: Das sollten Sie vermeiden

Auch Salat kann bei falscher Zubereitung ungesund werden. Folgende Fehler sollten Salatfans daher vermeiden:

  • Kein Eiweiß: Reiner Salat macht ab einer gewissen Menge zwar auch satt, noch besser ist es aber, Eiweiß zu integrieren. Denn Proteine sättigen lange. Gute Eiweißquellen für den Salat sind beispielsweise verschiedene Käsesorten wie Feta oder auch Quark. Ebenso Eier, Nüsse, Linsen und Bohnen. Die meisten dieser Bestandteile haben zudem weitere Vorteile für die Gesundheit. Fisch oder Fleisch können ebenso integriert werden, sofern sie mager sind.
  • Nur eine Sorte Salat: Meist kaufen wir beispielsweise einen Kopfsalat, bereiten diesen zu und essen ihn. Dabei wäre es viel sinnvoller, verschiedene Salate zu mischen. Je nach Salatsorte sind auch die Inhaltsstoffe anders, besonders bekannt sind etwa Feldsalat, Radicchio, Kopfsalat, Eisbergsalat und Romanasalat. Damit der Körper möglichst viele Mineralstoffe und Vitamine bekommt, sollten die Sorten gemischt werden. Auch Spinat kann lecker im Salat schmecken, ebenso selbst gezogene Sprossen. Salat hört bei grünen Blättern übrigens nicht auf, auch Krautsalat oder Rotkohl zählen dazu.
  • Fettiges Dressing: Die meisten Salatfans lieben Dressing. Das kann aber schnell zur Kalorienbombe werden, Mayonnaise und andere cremige Bestandteile liefern viele Kalorien und einiges an Zucker. Olivenöl hat übrigens auch schon einiges an Kalorien und sollte nicht unterschätzt werden.
  • Zu wenig Kalorien: Das Gegenteil ist natürlich auch möglich. Besonders Anfänger in Sachen Diät greifen gerne zu Salat mit Gemüse, möglichst kalorien- und fettfrei. Das Problem: Heißhungerattacken. Der Salat kann daher, wie oben erwähnt, gut mit Nüssen, Tofu, Feta oder anderen Lebensmitteln angereichert werden.
  • Brot zum Salat: Der Salat ist ausgewogen, lecker und hat genau die richtige Kalorienmenge. Und dann steht der Brotkorb daneben. Weißbrot beispielsweise bringt dem Körper weniger als Vollkornbrot. Oft werden dann auch noch Croutons geröstet und enthalten zusätzliches Fett. Ein guter Salat macht auch ohne Brot satt. Und wenn nicht, dann sollte es zumindest Vollkornbrot sein.

Und wer auf der Suche nach Inspiration ist, findet diese bei unseren Rezepten. Beispielsweise vereinen folgende Salate die wichtigen Punkte: Feldsalat mit Sellerie und Haselnüssen, Linsensalat auf Rucola, Zucchinisalat mit Minze, Feta und Oliven, Rucolasalat mit Parmesan und Erdbeeren, Kohlrabi-Apfel-Salat und unser Bunter Sommersalat. Und wenn der Salat Zwiebeln enthält und Sie beim Schneiden nicht weinen wollen, hat merkur.de* die Lösung. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © IMAGO / BE&W

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