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Erkältungstee: Diese ungewöhnlichen Tee-Pflanzen sind ein guter Wintervorrat

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Von: Mattias Nemeth

Der Winter ist die Jahreszeit der Erkältungen. Neben der Suppe ist der Tee das wohltuendste bei einer eben solchen Erkrankung. Umso besser, wenn die Teekräuter aus dem Garten kommen.

München – Während des Herbstes ist die Zeit, in der die Hobbygärtner ihre Vorräte anlegen. Neben dem ganzen leckeren Kompott, Tomatensoßen und fermentiertem Gemüse dürfen aber auch nicht die Teesorten vergessen werden. Die Klassiker wie Kamille, Fenchel, Minze, Salbei und Holunderblüten kennt wohl jeder. Aber es gibt auch viele Erkältungsteezutaten, an die man nicht unbedingt denkt.

Erkältungstee: Diese ungewöhnlichen Tee-Pflanzen sollten Sie sich für den Winter trocknen

Auch etwas ungewöhnliche Teezutaten sollten Sie sich trocknen und in Ihren Teevorrat aufnehmen. Darunter fallen zum Beispiel Pflanzen wie das Acker-Stiefmütterchen. Diese gehört zu den wichtigsten Kinderheilpflanzen bei Erkältungserkrankungen mit Husten.

Aber auch folgende Pflanzen lindern als getrockneter Tee die Erkältungsbeschwerden:

Auch das Lungenkraut hilft: Tee aus den zur Blütezeit gesammelten Blättern wirkt gegen Halsentzündungen, Husten und Heiserkeit. Außerdem sind seine getupften Blätter eine Augenweide im herbstlichen Garten, wie kraut&rüben berichtet.

Achten Sie darauf, dass Sie Pflanzen, die geschützt sind, nur aus Ihrem Garten ernten, darunter fällt beispielsweise die Schlüsselblume.

Eine gläserne Teekanne gießt grünen Tee in eine Teetasse aus Glas. (Symbolbild.)
Bei Erkältungen ist ein Tee aus dem eigenen Garten perfekt. (Symbolbild) © Indiapicture/Imago

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Erkältungstee: Diese Teezutaten wachsen im Kräuter und Gewürzbeet

Aber auch im Kräuterbeet wachsen einige sehr wichtige Teepflanzen:

Thymian gehört auf jeden Fall zur Grundausstattung jedes Teevorrats, denn bei Erkältungen ist dieses Kraut eine wahre Wohltat und lindern viele Symptome.

Aber auch unter dem Gemüse versteckt sich eine eher ungewöhnliche Teepflanze, die aber sehr effektiv sein kann, wenn es darum geht, die Erkältungsviren zu vertreiben, nämlich der Chili. Auch aus diesem scharfen Gewürz lässt sich ein äußerst wirksamer Tee herstellen. Allerdings stark verdünnt. So reicht ein halber Teelöffel Chilis am besten ohne Kerne. Diese Menge wird in einer Tasse mit heißem Wasser angesetzt. Vom Ansatz wiederum nimmt man nur einen Esslöffel voll, um eine Tasse Tee herzustellen.

Die beste Art, diese Teezutaten als Vorrat anzulegen ist das schonende Dörren. Dabei lässt man die Pflanzenteile bei 40 Grad Celsius um die acht Stunden lang trocknen. Haben Sie ausreichend Platz, dann können Sie die Pflanzen auch aufhängen und an der Luft trocknen. Zum Aufbewahren sind luftdichte Gläser zu empfehlen. Wenn diese trocken stehen, dann ist Ihr ganz persönlicher Teevorrat sicher und Sie kommen gut und gesund durch den Winter*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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