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Entzündung der Schilddrüse: Das hält der Garten für die Therapie bereit

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Von: Anna Katharina Küsters

Bei einer chronisch entzündeten Schilddrüse hilft es auch, seine Ernährung umzustellen. Im Garten wachsen dafür im Sommer einige Leckereien heran.

München – Menschen, die unter der Schilddrüsen-Krankheit Hashimoto-Thyreoiditis leiden, haben oft mit Symptomen wie verstärkte Müdigkeit, Unlust und Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen. Die richtige Ernährung kann die Krankheit zwar nicht heilen, aber etwas erträglicher machen. Der Garten hält dafür besonders im Sommer viele gute Lebensmittel bereit.

Entzündung der Schilddrüse: Dieses Essen aus dem Garten hilft bei Hashimoto

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass der Körper Antikörper bildet, die die Schilddrüse angreifen und so eine chronische Entzündung auslösen. Es ist nicht unüblich, dass dabei die Schilddrüse auf lange Sicht ihre Funktion nicht mehr erfüllen kann und es zu einer Unterfunktion kommt. Außerdem löst sich das Organ mit der Zeit auf. Da die Schilddrüse jedoch wichtige Hormone im Körper produziert, entsteht für betroffene Menschen ein großes Problem. Über die richtige Medikation, aber auch eine passende Ernährung lässt sich die Krankheit wieder ertragbar machen. Schilddrüsenhormone sollten betroffene Gartenfreunde am besten morgens, etwa eine halbe Stunde vor dem Frühstück in Kombination mit Wasser zu sich nehmen.

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Entzündung der Schilddrüse: Das ist bei der Ernährung wichtig

Expertinnen und Experten raten Erkrankten dazu, nach der Entdeckung der Hashimoto-Erkrankung zuerst jodarm zu essen. Im späteren Verlauf ist ein Verzicht auf Jod dann nicht mehr nötig. Besonders häufig verordnen Ärztinnen und Ärzte ihren Patienten zu Beginn einer Hashimoto-Erkrankung Selen. Selen wirkt sich gerade in den Anfängen gut gegen die starke Bildung der Antikörper aus.

Um seinen Körper zusätzlich auch über die Nahrung mit Selen zu stärken, bieten sich auch einige Lebensmittel an. Ein paar davon lassen sich auch leicht im Garten anpflanzen:

Daneben eignet sich Lachs gut bei einer Schilddrüsenentzündung und Gewürze wie Zimt, Kakao, Ingwer, Pfeffer oder Kurkuma. Generell ist eine Ernährung, die sich auf Gemüse und Obst konzentriert, empfehlenswert. Im Juni finden Gartenfreunde beispielsweise folgendes Gemüse im Beet:

Der Garten hält im Juni also jede Menge Lebensmittel bereit, die Hashimoto-Patienten in ihre Ernährung einbauen sollten.

Entzündung der Schilddrüse: Davon sollten Sie lieber die Finger lassen

Es gibt natürlich auch Lebensmittel, die dem Körper eher zusetzen und ein Abklingen der Symptome unmöglich machen. Eine glutenfreie Ernährung empfehlen manche Ärzte, doch das ist personenabhängig und die wissenschaftlichen Meinungen bezüglich der Wirksamkeit gehen dabei auseinander. Es ist jedoch so, dass Hashimoto-Patienten zeitgleich öfter an einer Glutenunverträglichkeit leiden und aus diesem Grund Gluten meiden müssen. Bei Milchprodukten sind sich die Experten jedoch größtenteils einig. Patienten sollten Milchprodukte nur in Maßen konsumieren, da sie zusätzlich den Darm belasten und das Immunsystem schwächen. Das Aufsuchen eines Gesundheitscoaches empfiehlt sich bei Hashimoto*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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