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Welke Salatblätter: Mit diesem Trick retten Sie die schlaffen Blätter

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Von: Anna Katharina Küsters

Salatblätter müssen nicht direkt auf den Kompost, wenn ihre Blätter schlaff herunterhängen. Mit einem einfachen Trick lassen sie sich retten.

Bonn – Ein knackiger, grüner Salat sieht verlockend und appetitanregend aus. Doch ist der Salatkopf zu groß, kommen Gartenfreunde oft in Bredouille. Denn der Salatkopf liefert mehr Salatblätter als in eine Schüssel passen, der Rest lagert dann im Kühlschrank und verdirbt recht schnell. Doch bevor Gärtnerinnen und Gärtner den Salat in den Müll schmeißen, lohnt ein zweiter Blick. Denn sie können weiche, welk aussehende Blätter mit einem Trick wieder zum Leben erwecken.

Welke Salatblätter: Mit diesen Tricks werden sie wieder knackig

Das Reich der Salate ist mittlerweile sehr groß und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nicht jeder mag beispielsweise den recht bitteren Endiviensalat, sondern zieht diesem einen milden Kopfsalat vor. Dabei sind viele Salatsorten das ganze Jahr über erhältlich und im eigenen Gewächshaus auch im Winter kultivierbar. Das macht die Pflanze auch als Lieferant wichtiger Nährstoffe in der dunklen Jahreszeit so kostbar. Wer zusätzlich die Rezeptur für passende Dressings kennt, der macht aus einem faden Salatkopf schnell eine leckere Delikatesse*.

Um einen Salat möglichst lange genießen zu können, lohnt sich die richtige Lagerung. So darf der Salatkopf laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) nicht ungeschützt im Kühlschrank liegen, sondern sollte beispielsweise in ein feuchtes Tuch gewickelt sein. Das bewahrt ihn vor dem Austrocknen. Falls der Salat in einer Folie eingepackt ist, öffnen Gärtnerinnen und Gärtner diese am besten, bevor sie den Salat im Kühlschrank verstauen. Entdecken sie gelbe Stellen, entfernen sie diese am besten direkt, damit nicht noch weitere Blätter betroffen werden. Im Gemüsefach darf neben dem Salat übrigens auf keinen Fall ein Apfel, Tomaten oder eine Birne liegen, denn die stoßen das Reifungshormon Ethylen aus, auf das auch der Salat empfindlich reagiert. So gelagert halten die Sorten immer noch unterschiedlich lange. Feste Sorten wie Romana oder Frillice halten laut dem BZfE länger als weichere Sorten wie Radicchio.

Zu sehen ist eine Glasschüssel, in der ein grüner, knackiger Salatkopf liegt (Symbolbild).
Welke Salatblätter gehören nicht in den Müll, sie lassen sich wieder auffrischen (Symbolbild). © Imago

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Welke Salatblätter: Ein Ass im Ärmel

Hat der Salatkopf trotz richtiger Lagerung seinen Zenit überschritten, gibt es immer noch Möglichkeiten, die welken Blätter zu retten. Denn solange nichts schimmelt oder fault, ist eine Rettung noch möglich.

Mit diesem Trick werden welke Salatblätter wieder knackig:

Die meisten Kopf- und Blattsalate saugen sich während dieser Prozedur wieder mit Wasser voll und sind danach wieder knackig und frisch. Wer einen kleinblättrigen Feldsalat vor sich liegen hat, muss jedoch einen anderen Weg gehen. Um dabei die Salatblätter von welk in knackig zu verwandeln, brauchen Gartenfreunde eine Schüssel mit lauwarmem Wasser ohne Zucker, in die sie den Salat für eine halbe Stunde legen. Danach sollte auch diese Sorte wieder frisch sein. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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