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Ernährung bei Rosacea: Diese Lebensmittel aus dem Garten sollten Sie meiden

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist ein Berg Cocktailtomaten (Symbolbild).
Tomaten sollten Rosacea-Patienten besser nicht essen (Symbolbild). © Holger Hollem/dpa

Wer an Rosacea leidet, hat eine chronisch entzündete Gesichtshaut. Linderung verschafft zum Beispiel eine spezielle Ernährung. Dabei müssen Patienten auf einige Lebensmittel aus dem Garten verzichten.

Köln Rosacea kann sich unterschiedlich stark bei Betroffenen äußern. Alleine in Deutschland leiden rund zehn Millionen Menschen an der Hautkrankheit. Betroffen sind meist Erwachsene zwischen 20 und 50 Jahren, wobei am häufigsten Frauen mit hellem Hauttyp an Rosacea erkranken. Linderung der Symptome verschaffen verschiedene Therapieansätze. Neben den üblichen Behandlungsmöglichkeiten wie Lichttherapie oder bestimmte Salben rückt auch eine bewusste Ernährung immer mehr in den Fokus der Rosacea-Patienten.

Ernährung bei Rosacea: Diese Lebensmittel aus dem Garten sollten Sie meiden

Laut dem Gesundheitsinformationsdient gibt es vier verschiedene Rosacea-Typen. Bei manchen Patienten zeigen sich Hautrötungen und kleine Äderchen im Gesicht, bei anderen bilden sich Knötchen und mit Eiter gefüllte Blasen. Beim dritten Typ kommt es besonders im Bereich der Nase zur Bildung von Knötchen, beim vierten Typ entzünden sich die Augen und die Lider. Viele der Patienten haben Mischformen dieser vier Typen, die immer in Schüben auftreten.

Eine eindeutig geklärte Ursache für die Hautkrankheit gibt es bisher noch nicht. Expertinnen und Experten vermuten, dass unter anderem eine Störung des Immunsystems das Ausbrechen mit bedingt. Außerdem stellten Ärztinnen und Ärzte bei Rosacea-Patienten eine andere Zusammensetzung von Baketerien, Pilzen und Viren auf der Haut fest als bei gesunden Menschen.

Auch eine erbliche Veranlagung spielt oftmals bei Rosacea eine Rolle. Aufgrund bestimmter Trigger, also Auslöser, kommt es bei Patienten dann in regelmäßigen Abständen zu Rosacea-Schüben. Auslöser können beispielsweise Stress, falsche Kosmetikprodukte oder UV-Strahlung sein. Auch im Bereich der Ernährung gibt es bestimmte Trigger, sodass Betroffene beim Kochen nur ausgewählte Zutaten verwenden sollten.

Ernährung bei Rosacea: Finger weg von scharfen Gewürzen

Zwar gibt es bisher wenige Studien, die einen direkten Einfluss der Nahrungsmittel auf eine Linderung der Symptome bestätigen. Grundlegend gehen Experterinnen und Experten jedoch davon aus, dass entzündungsfördernde Lebensmittel vom Speiseplan der Rosacea-Patienten gestrichen gehören. Eine Umfrage der Nationale Rosacea Society macht deutlich, dass besonders scharfe Soßen und Gewürze die Symptome verstärkten. Aber auch bestimmtes Gemüse und Früchte führten zu einen Schub. Folgende Nahrungsmittel aus dem Garten sollten Patienten vermeiden:

Auch Fleisch, Alkohol, Schokolade sowie allgemein zu heißen Speisen und Getränke stellt die Studie als mögliche Auslöser eines Schubs fest.

Anstelle der oben genannten Lebensmittel ist eine Ernährung wichtig, die Entzündungen nicht begünstigt. Das bedeutet zum Beispiel die Einschränkung des Zuckerkonsums und regelmäßig viel Gemüse (Tomaten ausgenommen). Auch ein zu hoher Anteil an Bauchfett kann Entzündungen hervor rufen, weswegen Menschen mit Übergewicht versuchen sollten, abzunehmen.

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