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Alter Reis kann krank machen: Drei Fehler sollten Sie vermeiden

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Von: Franziska Irrgeher

Reis ist eine tolle Beilage und passt zu fast allem, bei der Menge verschätzt man sich aber schnell. Kann man alten Reis aufheben und essen?

München – Längst haben auch in Deutschland Reiskocher Einzug in die Küchen gehalten, doch egal wie die Beilage zubereitet wird: Reis kann beim Kochen noch ziemlich an Volumen zunehmen und oftmals verschätzt man sich gewaltig. Wer dann nach dem Essen noch vor einer ganzen Schüssel Reis steht, sollte das Richtige tun und das möglichst schnell. Denn bei falscher Handhabung wird alter Reis bald gefährlich.

Alter Reis kann krank machen: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Grundsätzlich bringt alter Reis uns nicht sofort um, unter Umständen müssen Sie ihn auch nicht wegwerfen. Vorsichtig sein sollten Sie dennoch, denn gerade bei Reis denken viele nicht an gesundheitliche Probleme beim Aufbewahren und Aufwärmen. Vielleicht haben Sie dennoch schon die Warnung gehört: „Iss keinen aufgewärmten Reis, der macht krank“. Sie hat tatsächlich einen wissenschaftlichen Hintergrund, dabei spielt ein Bakterium eine wichtige Rolle.

Zu sehen ist eine Schale Reis mit Löffel daneben auf einem Küchentuch, dahinter rohe Reiskörner (Symbolbild).
Reis sollte lieber in passender Menge gekocht werden (Symbolbild). © tuk69tuk/Imago

Reis kann ungekocht grundsätzlich sehr lange gelagert werden, deutlich länger als manch anderes frisches Lebensmittel. Einmal gekocht, steht man aber vor einem Problem:

Übrigens ist auch falsch aufbewahrte Pasta nicht ganz ungefährlich. So komme Bacillus cereus laut dem Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vor allem in stärkehaltigen Speisen wie Reis und Nudeln vor. LAVES nennt übrigens 60 Grad Clesius als Minimalwert für das Warmhalten. Symptome nach dem Essen von falsch gelagertem Reis sollen nach sechs bis 24 Stunden auftreten, laut LAVES würden die Symptome meist von alleine abklingen. Wenn nicht, oder wenn es schlimmer wird, sollten Sie natürlich einen Arzt aufsuchen.

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Was bedeutet das nun für den Alltag? Kochen Sie Reis bestenfalls portionsweise und stellen Sie Reste direkt in den Kühlschrank. Reis im Topf ausreichend warm zu halten, wird kaum funktionieren, er würde sofort anbrennen. Reiskocher können eine Alternative sein, sie kommen oft mit Warmhaltefunktion. In dem Fall werfen Sie unbedingt vorher einen Blick auf die Daten, mindestens 60 Grad sollte die Warmhaltetemperatur betragen. Richtig zubereitet und aufbewahrt, geht von Reis dann keine Gefahr aus und Sie können ihn weiterhin beruhigt als Beilage zu Gerichten wie Curry oder im Sushi nutzen.

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