1. 24garten
  2. Gesund ernähren

Plätzchen richtig lagern: Diese Verpackung ist für Kekse die beste

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anna Katharina Küsters

Plätzchen finden sich auch im neuen Jahr noch im Haushalt. Wer sie richtig lagert, hat gute Chancen, noch lange frische und leckere Kekse zu essen.

München – Draußen ist es bitterkalt, drinnen gemütlich warm und der Backofen ist vorgeheizt. Denn gleich schieben kleine wie große Bäckerinnen und Bäcker das erste Blech mit Plätzchen hinein und warten gespannt darauf, dass die Leckereien fertig werden. Plätzchen backen macht nicht nur Freude, sondern auch satt und glücklich. Doch wohl kaum einer kann behaupten, alle frisch gebackenen Kekse auch direkt essen zu können. Dafür sind es meist zu viele. Richtig verpackt bleiben sie aber eine lange Zeit frisch und lecker.

Plätzchen aufbewahren: So werden Ihre Kekse garantiert nicht trocken

Eben waren die Plätzchen noch frisch, am Tag danach schmecken sie schon pappig und sind steinhart. Das ist der normale Lauf der Dinge, wenn Bäckerinnen und Bäcker ihre Plätzchen nicht ordentlich verstauen. So schmecken sie auch nicht mehr zu selbst gemachtem winterlichen Tees. Doch das Problem können Gartenfreunde verhindern.

Laut dem Mitteldeutschen Rundfunk verderben Plätzchen mit Inhaltsstoffen wie Eiern, Milch und Sahne deutlich schneller als trockenes Gebäck. Daher gilt es, solche Kekse gut zu verstauen. Als Optionen stehen zur Auswahl:

Welche Form am besten für die Aufbewahrung ist, hängt vom jeweiligen Gebäck ab.

Plätzchen aufbewahren: Das ist vor und bei der Lagerung wichtig

Bevor Hobbybäckerinnen und -bäcker beginnen, die Plätzchen zu verstauen, gibt es einiges zu beachten. So sollten Sie nur gleiches Gebäck und Plätzchen der gleichen Sorte in eine Aufbewahrungsbox packen. Mischen Sie doch verschiedene Sorten, so trennen Sie sie am besten mit passend zugeschnittenen Backpapierstücken. So bleiben sie länger frisch und die Geschmäcker vermischen sich nicht in der Dose.

Richtiges Trocknen und Auskühlen nach dem Backen hilft dabei, die Plätzchen länger haltbar zu machen. Lagern die Plätzchen eine Zeit auf einem Ofenrost, verlieren sie schnell an hoher Temperatur und sind bereit für die Dose. Die weitere Lagerung sollte danach an einem trockenen und nicht zu kalten Ort sein. Der Kühlschrank macht als Lagerungsort nur Sinn, wenn die Plätzchen beispielsweise mit Sahne oder anderen verderblichen Inhalten gefüllt sind. Ansonsten sollten Plätzchen lieber bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.

Der Christstollen ist nochmal eine besondere Herausforderung. Da er ungefähr vier Wochen vor dem Verzehr zubereitet wird, lagern ihn Gartenfreunde am besten in Alufolie oder ein Tuch eingewickelt, luftdicht bei etwa vier bis elf Grad Celsius, moderater Luftfeuchtigkeit und Dunkelheit. Der Kühlschrank eignet sich nicht als Lagerort.

Plätzchen aufbewahren: Das können Blechdosen, Plastikdosen und Co.

Nun muss noch die passende Dose her. Grundsätzlich gilt: Blechdosen und Tontöpfe eignen sich perfekt für weiches Gebäck wie Butter-Mandelherzen, Haselnuss-Spritzgebäck oder Heidesand, knusprige Plätzchen aus zum Beispiel Mürbeteig sollten lieber nicht in einen Tontopf, sondern in eine Blechdose kommen*. Die Blechdosen können Gartenfreunde mit einer Lage Alufolie auslegen, so bleiben die Plätzchen weicher.

Plastikdosen eignen sich eher für Gebäck, das aufgrund seiner Füllung in den Kühlschrank muss. Dabei sollte keine Luft an die Plätzchen dringen. Wichtig ist, dass Plätzchen mit Schokoüberzug im Kühlschrank nichts zu suchen haben. Denn der Überzug wird bei Kälte schnell gräulich. Er schmeckt dann noch gut, nur bekanntlich isst das Auge mit und könnte abgeschreckt sein. Die Plastikdosen eignen sich ebenfalls nicht für knusprige Exemplare, denn in diesem Behälter verlieren sie schnell ihre eigentliche Konsistenz und werden weich.

Noch ein kleiner Tipp: Hart gewordene Plätzchen lassen sich wieder erweichen, wenn Bäckerinnen und Bäcker ein kleines Apfelstück mit in die Dose legen. Alle zwei Tage muss dieser jedoch ausgetauscht werden, da er sonst schimmelt. Wer seine Äpfel für den Winter richtig gelagert hat, sollte noch problemlos dafür auf die eigene Ernte aus dem Garten zurückgreifen können *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Auch interessant