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Pflaumen und Zwetschgen: So gesund ist das beliebte Obst

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Von: Laura Knops

Frische Pflaumen aus dem eigenen Garten gehören zu den Highlights im Herbst. Das Steinobst ist allerdings nicht nur besonders lecker, sondern auch noch sehr gesund. 

München – Pflaumen bereichern nicht nur herbstliche Kuchen und Desserts, das leckere Obst passt auch hervorragend zu herzhaften Gerichten. Pflaumen aus dem eigenen Garten sind zudem besonders gesund. Denn das Steinobst wirkt verdauungsfördernd, lindert Entzündungen und soll einen positiven Effekt bei Krankheiten wie Osteoporose haben. Pflaumen sind außerdem reich an gesunden Nährstoffen und liefern eine ordentliche Portion Energie.

Pflaumen und Zwetschgen: So gesund ist das Obst aus dem Garten

Rund 2000 verschiedene Pflaumen-Arten sind bekannt. Pflaumen, Zwetschgen und Mirabellen gehören in Deutschland zu den beliebtesten Sorten. Obwohl die Pflaume hierzulande vor allem als leckere Zutat in Backwaren und Nachspeisen verarbeitet wird, kann das Obst noch viel mehr als das. So werden Pflaumen bereits seit Jahrhunderten als Hausmittel bei Magenproblemen und Sodbrennen verwendetWelche Pflaumensorten am besten für leckere Obstkuchen geeignet sind, erklärt Merkur.de*.

Wie viele andere Früchte sind Pflaumen reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Eisen, Magnesium, Zink, Kalium und Kalzium. Zudem sind in Pflaumen wichtige Vitamine wie Provitamin A, Vitamin C, Vitamin E und verschiedene B-Vitamine zu finden. Durch den enthaltenen Fruchtzucker gelten sie zudem als schnelle Energielieferanten

Frische Pflaumen in einem Korb (Symbolbild).
Frische Pflaumen aus dem eigenen Garten sind nicht nur besonders lecker, sondern auch sehr gesund (Symbolbild). © Joel Addams / Aurora Photos / Imago

Pflaumen und Zwetschgen: Wichtige Spurenelemente und Mineralstoffe

Die in Pflaumen und Zwetschgen enthaltenen Spurenelemente und Mineralstoffe unterstützen laut einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks (NDR) den Körper bei verschiedenen Funktionen: 

Ein weiterer Pluspunkt: Laut einer Studie des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ist die Pflaume verglichen mit anderen Steinobstsorten wie Pfirsichen oder Aprikosen kaum mit Pestiziden belastet. Trotzdem sollten Gartenfreunde Pflaumen vor dem Verzehr gründlich waschen.

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Pflaumen und Zwetschgen: Tipps für eine gesunde Verdauung

Obwohl Pflaumen und Zwetschgen hauptsächlich aus Wasser bestehen, gelten die Früchte als gesundes Abführmittel. Für die verdauungsfördernde Wirkung sind vor allem Ballaststoffe wie Pektin und Zellulose verantwortlich. In Kombination mit Wasser quellen diese Ballaststoffe auf und stimulieren die Darmwand. Der hohe Kalium-Gehalt trägt zudem dazu bei, den Flüssigkeitshaushalt in Balance zu halten und überschüssiges Wasser schnell auszuscheiden

Zehn frische Zwetschgen oder fünf Dörrpflaumen – über Nacht eingeweicht und auf nüchternen Magen – wirken bereits abführend. Damit die Ballaststoffe ausreichend quellen können, sollte allerdings viel Wasser getrunken werden. Alternativ können Gartenfreunde auch zu Pflaumensaft greifen, denn sind nur Pflaumen und Wasser enthalten, hat dieser eine ähnliche Wirkung. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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