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Petersilie: So gesund ist das Kraut aus dem Garten

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Von: Laura Knops

Petersilie aus dem eigenen Garten ist nicht nur besonders lecker, sondern auch gesund. Denn in dem vielfältigen Küchenkraut stecken reichlich Vitamine und Nährstoffe.

München – Obwohl die Petersilie ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, zählt sie hierzulande zu den am häufigsten verwendeten Küchenkräutern. Doch die krausen oder glatten Blätter geben nicht nur vielen Gerichten ihren typisch aromatischen Geschmack. Die enthaltenen ätherischen Öle sind zudem besonders gesund. Warum Gartenfreunde häufiger zu dem gesunden Kraut greifen sollten und welche Nährstoffe Petersilie enthält, erfahren Sie hier.

Petersilie: So gesund ist das Kraut aus dem Garten

Egal ob in Salat, Pesto oder zum Verfeinern von Suppen und Eintöpfen – der frisch-würzige Geschmack der Petersilie passt zu einer Vielzahl an Gerichten. Doch die grünen Kräuter können noch deutlich mehr als nur gut schmecken. Denn die Petersilien-Blätter stecken voller gesunder Vitamine und Nährstoffe.

Ihren gesunden Ruf verdankt die Petersilie vor allem dem hohen Gehalt an Vitamin C, Vitamin K und Vitamin A. Laut der US-amerikanischen Behörde für Landwirtschaft enthält das Kraut pro 100 Gramm rund:

Mit rund sechs Milligramm pro 100 Gramm besitzt Petersilie zudem eine gute Portion Eisen.

Petersilie: Heilkraft aus dem Garten

Bereits seit Jahrhunderten wird die heilende Kraft der Petersilie in der Naturmedizin eingesetzt. So gilt das beliebte Gartenkraut als magenstärkend und soll bei Nierenbeschwerden helfen. Traditionell wird es darüber hinaus auch zur Anregung von Appetit und Verdauung sowie zur Blutreinigung und Entwässerung empfohlen.

Petersilie enthält außerdem Antioxidantien wie Beta-Carotin, Alpha-Carotin, Luteolin, Apigenin und Lycopin. Diese binden freie Radikale und sollen so den Alterungsprozess verlangsamen und Entzündungen bekämpfen.

Petersilie: Vielfalt in der Küche

Obwohl Petersilie hierzulande meist nur in kleinen Mengen verzehrt wird, tragen die frischen Kräuter zu einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung bei. Versuchen Sie doch mal ein würziges Kräuter-Pesto oder garnieren Sie Suppen und Eintöpfe. Oder genießen Sie beim nächsten Grillabend Petersilie zu Fleisch und Fisch.

Um die Verdauung in Schwung zu bringen, aber auch bei Magen-Darm-Beschwerden, kann laut dem Tumorzentrum München zudem ein Petersilien-Tee helfen. Dafür einen Teelöffel zerkleinerte Petersilie mit rund 150 Milliliter kochendem Wasser übergießen und etwa zehn Minuten ziehen lassen. Das Beste: Gartenfreunde mit eigenem Garten, Hochbeet oder Balkon können das Kraut ganz einfach selber anbauen*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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