Frischetest ist wichtig

Ostereier prüfen: Daran erkennen Sie, ob die Eier noch gut sind

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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An den Ostertagen wandern viele weichgekochte und festgekochte Ostereier über den Esstisch. Ein Test, ob die Eier noch frisch sind, lohnt sich dabei allemal.

Bonn – Wer schon mal ein schlechtes Ei gegessen hat, der weiß, dass das kein Spaß ist. Umso wichtiger ist es, in der Vor-Osterzeit die Eier genau zu prüfen. Denn nur dann können Gartenfreunde die Eier nach Herzenslust anmalen, auspusten, verstecken und am Ende natürlich auch essen. Dafür muss das Ei aber frisch sein. An ein paar Merkmalen erkennen Gartenfreunde jedoch schnell, ob das Ei noch genießbar ist.

Ostereier überprüfen: So steht einem sicheren und leckeren Genuss nichts im Weg

In der Osterzeit freuen sich Gärtnerinnen und Gärtner nicht nur über die ersten warmen Tage und viele Frühblüher, sondern basteln auch passioniert Osterdekoration und ziehen ihr eigenes Ostergras vor. In der Küche sind Oster-Karottenkuchen und ein Oster-Hefezopf mit Nussfüllung in der Vorbereitung und am Küchentisch färben Kinder mit ihren Eltern bereits Ostereier. Ostereier gehören zum Osterspaß also als festes Element mit dazu.

Das Wichtigste beim Basteln, Backen und Dekorieren ist dabei, dass die Hühnereier noch frisch sind. Denn sonst endet der Osterspaß schneller und ungemütlicher, als viele das wollen. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) prüfen Gartenfreunde die Frische ihrer Eier am besten wie folgt:

  • Haltbarkeitsdatum: In der Regel sind frische, rohe Eier 28 Tage haltbar. Lagern sie im Kühlschrank, ist es gut möglich, dass sie auch nach Ablauf dieser 28 Tage noch genießbar sind. Das BZfE empfiehlt jedoch, diese Eier nur noch für Speisen zu nutzen, die auf über 70 Grad Celsius erhitzt werden.
  • Dotter und Eiweiß einfrieren: Beim Eierauspusten bleibt bekanntlich der Inhalt des Eis übrig. Gärtnerinnen und Gärtner, die ihn nicht direkt nutzen, können ihn einfrieren. Bei minus 18 Grad Celsius hält sich die Masse sogar bis zu einem halben Jahr.
  • Hart kochen: Zum Anmalen oder Färben von Eiern ist es nötig, die Eier zehn Minuten im kochenden Wasser zu lassen. Dann hat sowohl das Eigelb als auch das Eiweiß die perfekte Konsistenz. Liegt es länger im kochenden Wasser, ist das nicht schlimm, es entsteht allerdings ein grünlicher Ring um das Eigelb. Ursache ist eine chemische Reaktion des Eisens im Dotter und des Schwefels im Eiweiß. Im Kühlschrank halten sich die hart gekochten Eier dann bis zu zwei Wochen. Abschrecken müssen Gartenfreunde die Eier übrigens nicht mehr nach dem kochen. Dass die Schale sich dann leichter löse, ist ein weitverbreiteter Küchenaberglaube.

Gartenfreunde, die ein paar Sachen beachten, sollten also keine Gefahr laufen, ein schlechtes Ei zu erwischen. Neben den oben empfohlenen Eckpunkten gibt es auch noch einen anderen Frische-Test. Dafür füllen Gartenfreunde ein Glas mit Wasser und legen das rohe Ei hinein. Schwimmt es an der Oberfläche, sollte es keiner mehr essen. Senkt es sich jedoch auf den Boden des Glases, ist es noch frisch.

Ostereier überprüfen: So viel Gutes steckt in Hühnereiern

Eier haben eine hohe biologische Wertigkeit. Das bedeutet, dass der Körper ihre Inhaltsstoffe wie beispielsweise Protein besonders gut aufnimmt und verarbeitet. Neben dem hochgelobten hohen Proteinanteil beherbergen Eier aber noch viel mehr. Zum Beispiel Vitamine. In einem Ei stecken fast alle Vitamine, bis auf Vitamin C. Vitamin A ist besonders prominent im Ei vertreten. Das sorgt unter anderem dafür, dass die Elastizität des Auges sichergestellt ist und das Auge auch im Dunkeln besser sehen kann.

Menschen mit Mineralstoffmangel sollten ebenfalls regelmäßig Eier essen, denn in Eiern steckt sowohl Eisen, Kalium, Natrium und Kalzium. Besonders hervor sticht auch der Phosphor-Anteil. Vier bis fünf Eier pro Wochen können Gartenfreunde ohne schlechtes Gewissen essen, denn der befürchtete Anstieg des Cholesterinspiegels findet bei vielen Menschen gar nicht statt*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Kantaruk Agnieszka via www.imago-images.de

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