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Matcha: Was Sie über Wirkung und Verwendung des Tees wissen sollten

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Von: Joana Lück

Matcha-Pulver in einer Schale samt einem Matcha-Löffel und Orchideen. (Symbolbild)
Matcha Tee soll stimmungsaufhellend wirken. (Symbolbild) © imago stock&people

Matcha ist nicht nur bei Teeliebhabern in aller Munde – das grüne Pulver wird als echtes Superfood gehandelt. Doch was macht es so gesund? Wir klären auf.

Hamburg – Ob in Smoothies, im Kaffee oder sogar im Gebäck findet man das grellgrüne Matcha-Pulver. Doch was macht es so beliebt? Matcha ist japanisch und bedeutet „gemahlener Tee“. Die Blätter für Matcha-Tee werden im Schatten angebaut, damit die Teeblätter dünner und gleichzeitig milder werden. Warum das Pulver so kostbar ist, erfahren Sie hier.

Matcha: Was Sie über Wirkung und Verwendung des Tees wissen sollten

Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) reichen die Preise für das grüne Pulver von Matcha von etwa 20 bis zu mehr als 50 Euro für 100 Gramm. Damit liegen sie weitaus höher als bei denen von grünem Tee, was vor allem daran liegt, dass der Anbau und die Ernte von Matcha-Tee von erfahrener Teebauern erfolgt. Die Ernte erfolgt zudem von Hand und innerhalb von drei bis vier Wochen müssen die Blätter gedämpft und getrocknet werden, bevor sie schlecht werden. Danach wird daraus das Pulver gemahlen. Diese Inhaltsstoffe sind in Matcha:

Am weitesten verbreitet ist Matcha-Pulver zusammen mit heißem Wasser und Milchschaum als Matcha Latte. Dafür benötigt man einen Bambusbesen namens Chasen, mit dem man das Pulver zusammen mit heißem Wasser erst verrührt und dann mit Milchschaum toppt. Aber auch in Smoothies, einer Smoothie Bowl oder sogar im Kuchen kann man das Pulver anwenden.

Matcha: Abgrenzung zu anderen Tees

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Matcha und Sencha stammen beide von der Camellia Sinensis-Pflanze und sind beide grüne Teesorten. Im Gegensatz zu Matcha-Tee wird Sencha allerdings in der Sonne angebaut, weshalb er reich an Polyphenolen und Antioxidantien ist. Sencha ist der beliebteste Tee in Japan und wird getrunken, indem man die Blätter mit heißem Wasser, das eine Temperatur zwischen 60 und 80 Grad Celsius hat, übergießt und kurz ziehen lässt. Anders als herkömmlicher Grüner Tee ist Sencha milder und besser bekömmlich. Beim Matcha hingegen werden die Teeblätter zermahlen und mit Wasser vermischt, weshalb man letztendlich das gesamte Teeblatt zu sich nimmt und somit konzentriertere Inhaltsstoffe.

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