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Maniokwurzel und ihre Zubereitung: So gesund ist die Tropenkartoffel

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Von: Joana Lück

Maniokwurzeln auf einem Kartoffelsack liegend. (Symbolbild)
Die Maniokwurzel ist in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel. (Symbolbild) © J. Pfeiffer/Imago

Maniok, Cassava oder Yuca: Die Tropenkartoffel hat viele Namen. Doch wie kann man die gesunde Wurzel am besten zubereiten und was steckt in ihr? Wir klären auf.

München – Sie denken, Sie kennen schon alle exotischen Gewächse? Die Maniokwurzel ist hierzulande immer noch sehr unbekannt und nur in Asia-Shops oder im Großmarkt erhältlich. Dabei ist die vermeintliche Kartoffel äußerst lecker und vielseitig in der Zubereitung. Hier erfahren Sie, welche Rezepte Sie mit der Tropenkartoffel kochen können und was sie so gesund macht.

Maniokwurzel und ihre Zubereitung: So gesund ist die Tropenkartoffel

Was für den Deutschen Kartoffeln und Nudeln ist für viele Bewohner Südamerikas und Afrikas die Maniokwurzel. Botanisch gesehen ist die Tropenkartoffel – genau wie die Süßkartoffel – kein Nachtschattengewächs und somit keine Kartoffel. Stattdessen ist die aus Brasilien stammende Tropenkartoffel eine Frucht des Maniokstrauches und somit ein Wolfsmilchgewächs. Folgende Inhaltsstoffe machen Maniok zum Fitmacher:

Wer Maniok in Deutschland anbauen möchte, der hat es schwer. Das Gewächs benötigt konstante Temperaturen um die 27 Grad Celsius und selbst die frühen Sorten sind erst nach acht bis neun Monaten erntereif.

Maniokwurzel und ihre Zubereitung: Leckere Rezeptideen

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Im Grunde lässt sich mit der Maniokwurzel alles kochen, wofür Sie sonst zur Kartoffel oder zur Süßkartoffel greifen würden. Das heißt, dass Maniok zum Beispiel leckere Pommes Frites ergibt. Dafür die Wurzel einfach in schmale Stifte schneiden und auf einem Backblech mit etwas Öl und Salz beträufeln bzw. würzen. Bei 180 Grad 45 Minuten im Ofen backen. Aber auch in asiatischen Currys kommt die Tropenkartoffel gut zur Geltung, insbesondere, wenn man Aubergine, Okraschoten und Paprika hinzugibt. Achtung: Aufgrund der enthaltenen Blausäure sollten Sie Maniok nie roh verzehren!

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