Nährstoffquelle im Winter

Linsen: So gesund sind sie wirklich und das steckt noch in den Hülsenfrüchten

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Eintöpfe sind ein beliebtes Gericht zur Winterzeit. Besonders Linsen eignen sich gut als Zutat dafür, denn die Hülsenfrüchte sind gesund und schmecken lecker.

Bonn Linsen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen: zum Beispiel klein, groß, braun, rot, schwarz. Das gibt Köchinnen und Köchen einen großen Spielraum, das Essen auch optisch ansprechend zuzubereiten. Die sättigenden Hülsenfrüchte galten früher als Essen der Armen, aber das ist lange her. Denn die Nährstoffbomben sind gesund und sollten regelmäßig auf unserem Speiseplan stehen.

Linsen: So gesund sind sie wirklich und das steckt noch in den Hülsenfrüchten

Ihren Ursprung haben die Hülsenfrüchte in Vorderasien. Schon vor Tausenden Jahren wussten die Menschen um deren sättigende und gesunde Wirkung. Hülsenfrüchte sind laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) Samen, die in einer Hülse heranwachsen. Damit Gartenfreunde sie trocken kaufen können, werden sie in überreifem Zustand geerntet und dann noch mal getrocknet. Viele Hülsenfrüchte lassen sich auch direkt ohne Schale kaufen, wie zum Beispiel rote Linsen.

Linsen sind kleine Alleskönner unter den Hülsenfrüchten. Neben ihnen zählen zu den bekanntesten Hülsenfrüchten noch:

  • Erbse
  • Bohne
  • Sojabohne
  • Kichererbse

Unter anderem sind bei Linsen folgende positive Dinge hervorzuheben:

  • Geringer Kalorien- und Fettanteil
  • Viele Proteine
  • Viele Ballaststoffe
  • Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Zink

Besonders die Menge an Ballaststoffen macht Linsen zu einem wertvollen Nahrungsmittel. Denn je mehr Ballaststoffe eine Mahlzeit enthält, desto länger bleiben Gartenfreunde satt. Das bedeutet, Abnehmfreudige sollten sich auf Linsengerichte konzentrieren, da diese den Hunger langfristig stillen und den Verzicht auf andere Mahlzeiten erleichtern.

Der Blutzuckerspiegel bleibt über eine lange Zeit stabil, was Linsen auch für Diabetiker interessant macht. Auch der hohe Anteil an Mineralstoffen in Linsen ist für Menschen mit Mineralstoffmangel gut zu wissen. Bei gesunden Menschen helfen Linsen, einen ausgeglichenen Mineralstoffhaushalt aufrecht zu erhalten.

Linsen: Wertvolle Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer

Linsen sind auch ein Geheimtipp für Vegetarier und Veganer. Denn aufgrund des hohen Proteingehalts sind sie eine wertvolle Eiweißquelle. Wer kein Fleisch isst, sollte darauf achten, regelmäßig Hülsenfrüchte wie Linsen zu sich zu nehmen. Daneben finden sich viele wichtige Aminosäuren in Linsen, die der Körper nur über die Nahrung aufnehmen kann.

Linsen unterscheiden Fachleute im Handel laut dem Bundesministerium für Ernährung in Riesenlinsen, Tellerlinsen und Mittellinsen anhand ihrer Größe. Die kleineren Linsen bieten in der Regel mehr Geschmack, denn dieser gelangt über die Schalen in die Samen. Je mehr Schale also vorhanden ist, desto intensiver schmecken die Linsen. Rote Linsen sind am kleinsten, zeichnen sich demnach aber durch einen starken Geschmack aus.

Linsen: So bereiten Sie die Hülsenfrüchte richtig zu

Bei der Zubereitung von Linsen sind Köchinnen und Köchen fast keine Grenzen gesetzt. Das Grundrezept ist sehr simpel. Größere Linsen sollten Gartenfreunde am besten über Nacht in Wasser einweichen*. Ist das Wasser dabei wärmer, quellen die Linsen schneller. Zwölf Stunden sollten sie aber mindestens aufquellen. In der Regel benötigen Köchinnen und Köche die dreifache Menge der Linsen an Wasser zum Aufweichen.

Danach kann losgekocht werden. In einen Topf füllen Küchenfans etwa die zweifache Menge Wasser und geben die Linsen dazu. Je nach Linsenart kann die Menge des Wassers variieren. Dann heißt es warten. Denn je nach Größe müssen Linsen teilweise bis zu einer Stunde köcheln. Geschälte Linsen wie Rote Linsen sind jedoch wesentlich schneller gar. Mit ein bisschen Salz im Wasser bleiben die Linsen bissfester. Das bietet sich besonders für Linsensalat auf Rucola an. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © imago images / Westend61

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