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Lebensmittel kombinieren: Von diesem Mix sollten Sie die Finger lassen

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Von: Anna Katharina Küsters

Lebensmittel bereiten dem Körper in bestimmten Kombinationen Probleme. Deswegen müssen Sie folgende Mischungen am besten meiden.

Bonn – Kommt der Hunger, spielt das Was, Wie und Wann beim Essen meistens keine Rolle. Doch bevor Gartenfreunde essen, was sie gerade im Kühlschrank haben, lohnt sich ein Blick auf die Lebensmittelkombinationen. Denn je nach Reihenfolge und Tageszeit, schwächt den Körper ein solches Essen fast mehr, als es ihm Kraft und Sättigungsgefühl gibt. Ein paar Lebensmittel sollten Gärtnerinnen und Gärtner deswegen besser nicht zusammen essen.

Lebensmittel kombinieren: Diese Produkte dürfen Sie nicht zusammen essen

Um den Tag über fit zu sein und sich gut konzentrieren zu können, ist eine ausgewogene Ernährung neben sportlicher Aktivität eine Grundvoraussetzung. Doch selbst wer darauf achtet, gesund und vollwertig zu essen, kann sich manchmal unwohl fühlen. Ein aufgeblähter Bauch, Magenschmerzen oder Schlappheit sind dann bekannte Begleiter im Alltag. Das muss nicht unbedingt an den Lebensmitteln liegen, sondern an der Art und Weise, wie Sie diese kombinieren.

Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Oftmals liegt es daran, dass die verschiedenen Inhaltsstoffe der einzelnen Lebensmittel einzeln zwar gut sind, jedoch in Kombination ein kontraproduktives Gemisch ergeben. Manchmal hilft es dem Magen schon, einen Teller, der mit verschiedenen Gerichten gefüllt ist, in einer bestimmten Reihenfolge leerzuessen. Einige Lebensmittelkombinationen sollten Gartenfans jedoch immer meiden.

Lebensmittel kombinieren: Deswegen ist Salat und fettfreies Dressing keine gute Idee

Es klingt wie ein Wundermittel zum Abnehmen, doch grüner Salat ohne die entsprechende Portion gesunden Fettes dazu, ist in der Regel keine gute Idee. Denn der Körper braucht das Fett, um die Nährstoffe im Salat überhaupt aufnehmen und umsetzen zu können. So sind beispielsweise viele wichtige Vitamine fettlöslich. Das bedeutet, dass der Körper sie nur aufnimmt, wenn sie mit einer entsprechenden Ölzugabe in Kontakt kommen. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt daher besonders kalt gepresste Öle wie Olivenöl, Kürbiskernöl oder Walnussöl als Basis für eine gesunde Salatsauce. Fertig gemischte Dressings aus dem Supermarkt sind hingegen in den meisten Fällen keine gute Idee. Sie enthalten viel Zucker und meist nicht die guten, gesunden Fette.

Lebensmittel kombinieren: Toastbrot und süßer Aufstrich sind keine guten Partner

Frühstücksliebhaber müssen jetzt sehr stark sein. Denn die Kombination aus Weißbrot und süßem Aufstrich wie Marmelade ist wirklich keine gute Idee. Die Mischung macht zwar kurzfristig wach und energiegeladen, so schnell wie die Energie kommt, verschwindet sie aber auch wieder. Zurück bleibt ein abgesackter Blutzuckerspiegel, der nicht selten zu Kreislaufproblemen führen kann. Die im Toastbrot enthaltenen Kohlenhydrate und der Zucker in den Aufstrichen putscht den Körper also, hinterlässt aber ein großes Loch im Bauch und unnötig viel Hunger.

Lebensmittel kombinieren: Rotwein und Linsen lieber an getrennten Abenden trinken und essen

Es klingt verlockend: ein leckeres Linsengericht und ein guter Rotwein an einem lauen Sommerabend. Doch diese Kombination sollten sich Gärtnerinnen und Gärtner gut überlegen, denn der Körper verdaut sie nur sehr schlecht. Die Linsen, die voller wichtiger Eiweiße stecken, können ihr Potenzial nicht mehr gut entfalten, wenn Rotwein ihren Weg kreuzt. Das liegt an den im Wein enthaltenen Gerbstoffen, die die Aufnahme von Eisen in der Nahrung verlangsamen. Besser ist es also, zu einem Glas Wasser zu greifen und den Rotwein erst in einigem Abstand zum Hauptgericht zu trinken.

Lebensmittel kombinieren: Diese Mischungen gehen immer

Neben den No-Gos gibt es aber auch einige Kombinationen, die besonders gesund sind für den Körper. Der Bayerische Rundfunk (BR) empfiehlt beispielsweise:

Die Kombination aus Tomaten und Avocado ist so gesund, da das Fett der Avocado die Aufnahme des fettlöslichen Lykopins in Tomaten ermöglicht. Lykopin ist ein Carotinoid, das im Körper dafür sorgt, dass beispielsweise beschädigte Zellen keine Wandlung hin zu Krebszellen durchlaufen. In der Schale von Tomaten stecken besonders viele dieser Lykopine.

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Die besondere Marinade des Grillfleischs hat ebenfalls eine schützende Wirkung auf den Körper. Beim Grillen entstehen leicht krebserregende Stoffe, die die Marinade aus Knoblauch, Ingwer, Thymian, Rosmarin und Cayenne-Pfeffer blockieren kann. Die Bildung sogenannter heterozyklischer aromatischer Amine unterbindet die spezielle Marinaden-Mischung zu 74 Prozent während des Grillvorgangs. Wichtig ist, dass Gartenfans darauf achten, dass das Fleisch und Gemüse nicht schwarz wird. So eliminieren sie bereits eine Ursache, die zur Produktion schädlicher Stoffe führt*. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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