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Kürbis mit Schale essen: Bei diesen Sorten brauchen Sie kein Schälmesser

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Von: Anna Katharina Küsters

Kürbisse haben mal mehr, mal weniger dicke Schalen. Nicht alle davon sind essbar, doch bei den meisten Sorten ist ein Verzehr nicht schlimm.

Bonn – Um die Frage direkt zu beantworten: Nein, ist sie nicht. Denn bei Kürbissen müssen Gartenfans zuallererst zwischen Zier- und Speisekürbissen sowie Ölkürbissen unterscheiden. Die Zierkürbisse sind lediglich für den Garten zum Schmuck geeignet. Sie bringen tolle Farbkombinationen und Formen hervor, sind aber giftig und somit für Menschen ungenießbar. Speisekürbisse hingegen sehen nicht nur schön aus, sie schmecken auch herrlich. Doch auch dabei müssen Gartenfreunde manchmal vorsichtig sein, denn nicht von jedem Kürbis ist die Schale genießbar.

Kürbis mit Schale essen: Bei diesen Sorten ist das möglich

Kürbisse gehören mit zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde, schon lange ist die nahrhafte und gesunde Wirkung besonders der Kürbiskerne den Menschen bekannt. Den Ursprung der Kürbisse vermuten Expertinnen und Experten in Süd- und Mittelamerika, wo alte Kürbiskerne aus dem Jahr 10.000 v. Chr. gefunden wurden. Von Amerika gelangten sie Ende des 15. Jahrhunderts nach Europa, wo Menschen sie ab dem 16. Jahrhundert anbauten. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) sind die Hauptproduzenten von Kürbissen Länder wie China, Indien, aber auch Spanien und Italien.

Zu sehen sind verschiedene Kürbissorten, unter anderem ein dunkelgrüner Muskat-Kürbis, die auf einem Tisch liegen (Symbolbild).
Der dunkelgrüne Muskat-Kürbis hat eine sehr harte Schale (Symbolbild). © ArtCookStudio/Imago

Seit dem Mittelalter ist viel passiert und die Kürbis-Züchtung boomt. Besonders in Ländern wie den USA, Japan und Australien. Ziel ist es, möglichst schnell ertragreiche Sorten neu zu züchten, um höhere Gewinne einzufahren. Dabei kommt es auch darauf an, dass die neuen Sorten möglichst robust gegen Schädlinge sind und eine schöne Form sowie Geschmack hervorbringen.

Neben den neu gezüchteten Sorten gibt es aber natürlich eine Menge sehr bekannter Sorten, die jährlich in der Küche und auf den Tellern landen. Vor jeder Kürbismahlzeit sollte als Erstes geklärt sein, ob der Kürbis noch frisch ist oder bereits alt und eventuell sogar giftig*. Oftmals haben Köchinnen und Köche schon häufig leckere Gerichte mit den verschiedenen Kürbissen zubereitet, doch nicht immer ist sofort klar, ob die Schale des Kürbisses auch im Essen landen darf.

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Kürbis mit Schale essen: Das darf auf den Teller

Unter den Speisekürbissen ist nicht jede Schale genießbar. Bei diesen Kürbissen dürfen Gartenfans die Schale mitessen:

Auch der Muskat-Kürbis überzeugt mit einer saftig grünen Schale, die essbar ist. Jedoch ist seine Schale deutlich härter als beim Hokkaido und Butternut-Kürbis, sodass Gartenfans sie in den meisten Fällen schon aus Zeitgründen schälen. Ähnlich sieht es beim Roten Zentner aus. Bei ihm braucht schon das Fruchtfleisch sehr lange im Kochtopf, um weich zu werden. Bei seiner Schale dauert es dementsprechend noch mal deutlich länger. Sie ist zwar essbar, aus praktischen Gründen landet seine Schale aber auch häufig auf dem Kompost. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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